Ich hab’s nie verstanden, warum es zu Weihnachten bei so vielen Menschen Würstchen gibt. Das ist doch nicht lecker. Und ne gute Frage. Die Antworten sind inhaltlich ganz interessant, wenn auch viele sprachlich wehtun (ich sag nur “Urkristen”, “Cordeau Blue” und “Kekese”).
Also vom Zeitmangel in der 6-Tage-Woche über den Fokus auf den ersten und zweiten Feiertag bis zum solidarischen Volksessen ist alles dabei an Gründen, warum an diesem einen Feiertag der Aufwand mal klein gehalten werden soll. Ich freu mich allerdings, dass es bei uns nie Würstchen und Kartoffelsalat gibt, weder zu Weihnachten noch sonst. Ich find das nämlich gar nicht lecker, Prof. Wurst möge mir verzeihen. Aber ebenda (bzw. eigentlich im da präsentierten Wurst-Buch) findet sich auch einer der Gründe für meine fehlende Affinität zu Wurst und Gemengemayosalat:
Ethymologisch ist Wurst ein Gemenge, ein Mischmasch – man weiß nicht, was darinnen ist. Und will man es wissen?


