Tag: Werbetexter

was ist denn eigentlich kommunikationswissenschaft?

Nee, als Kommunikationswissenschaftler arbeite ich nicht bei der Telekom (heißt die überhaupt noch so?) und repariere auch keine Telefone. Womit man sich im Studium der Kommunikationswissenschaft so rumgeschlagen hat, erläutert ganz hübsch der Eintrag Kommunikationswissenschaft bei Wapedia. Zu wissen, wie man kommuniziert, warum man das tut, welche Motivationen, Zusammenhänge und Störungen es geben kann, ja doch, das hilft eindeutig bei der nur scheinbar profanen Arbeit als Werbetexter.

Das Arbeitsgebiet der Kommunikationswissenschaft überschneidet sich mit der Medienwissenschaft, deren Ansatz stärker sprach- und geisteswissenschaftlich angelegt ist.

Ach ja? Das überrascht mich dann schon. Immerhin hab ich meinen Abschluss von der geisteswissenschaftlichen Fakultät, wenn ich mich da richtig erinnere …

Aber auch, wenn’s hier und da mal ne kognitive Dissonanz gibt zwischen dem Gelesenen und dem Gelernten, lohnt es sich für Interessierte doch, da mal reinzugucken:

Inhaltsverzeichnis:
1. Forschungsfelder
2. Teildisziplinen
3. Geschichte
4. Publizistikwissenschaft = Kommunikationswissenschaft?
5. Forschungsmethoden
6. Theorien
7. Begriffe der Kommunikation
8. Studienmöglichkeiten
9. Literatur
10. Einzelnachweise
11. Weblinks

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wir protextieren – die initiative für bessere texte setzt sich in bewegung.

Protextbewegung LogoEs gibt gute Texte und es gibt schlechte, einladende und quälende. Es gibt lustige Fehler, menschliche und peinliche. Wer einen guten Profi engagiert, darf sich auf gute, richtige und lebendige Texte freuen, die nicht nur den Selbstzweck der netten Lesbarkeit erfüllen, sondern auch dem Image, den Sympathiewerten und dem Umsatz gut tun. :-)

In diesem Sinne marschiert die Protextbewegung los: mit einer nigelnagelneuen Website.

Textguerilla, das Blog zur Bewegung für mehr Textqualität ist schon eine ganze Weile online und erfreut sich nicht nur immer neuen Gastautoren der schreibenden Zunft, sondern auch über reges Interesse.

Wir und wir haben als Initatoren, Konzeptioner, Umsetzer, Diskutierer, Schreiber, Fotografierer, Designer, Webdesigner, Webmurkser und Dranbleiber die ersten Schritte der Protextbewegung gewagt, den Grundstein gelegt. Jetzt sind wir sehr gespannt, wie vielen Mitstreitern wir mit unserem Projekt aus der Seele sprechen und wie vielen Besuchern wir noch neue Impulse dazu geben können, warum es sich lohnt, professionelle Texter an ihr Werk zu lassen und die auch anständig zu honorieren. ;-)

Protextler im Header

Dabei sind Mitstreiter natürlich gern gesehen – ein warmes Plätzchen mit Link in der Unterstützerliste ist ebenso frei wie die Möglichkeit, auch aktiv mitzuarbeiten.

Die Website ist aber natürlich nicht nur Heim von Forderungen und Kampfparolen – au contraire! :-)

Es gibt ein farbenfrohes Magazin, knackige Interviews mit prominenten Sprachbenutzern, amüsante Fundstücke, Tipps vom Profi, tolle Gewinnspiele und einen wahrlich sehenswerten, ausführlichen Überblick (fast) aller Berufsprofile aus dem Textbereich (danke, Heike!). Wer noch nicht weiß, ob er mal E-Learning-Autor oder doch lieber Investor-Relations-Texter werden will, wenn er groß ist, ist hier an der richtigen Webadresse.

Natürlich sind auch die Themen angemessene Honorierung, Urheberrecht und Co. ihren Platz in der Protextbewegung. Hab ich noch was vergessen? Ganz bestimmt. Da müsst ihr halt mal selber gucken gehen.

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der werbetexter von heute hat’s schwer.

Die Welt heute ist viel, voll und laut. Und das nicht zuletzt dank zu viel Werbung.

Wie und warum das so ist, hab ich bei Biggi gefunden – filmisch aufbereitet von Scholz & Friends:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ciSrNc1v17M[/youtube]

Und was kann man da als Texter tun, solange sich keine Supernova abzeichnet, die dem anschwellenden Gebrüll und Gesaunde ein Ende macht? Ich würde sagen: Sich mit dezidierten, leiseren Tönen Gehör verschaffen. Nicht grell blendend, sondern eindrucksvoll und nachhaltig. Dazu braucht es Kunden, die den Mut haben, ausgetretene Pfade zu verlassen. Und ich glaube, deren Kreis kann wachsen. All dem gellenden Geiz zum Trotz. :-)

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wie eiskalt ist dies händchen.

Es gibt eine Berufskrankheit von Werbetextern, die immer noch tabuisiert und totgeschwiegen wird: die Maushandunterkühlung.

Im winterlichen Büro stellt sie sich immer wieder gern ein. Bei der Arbeit, aber vor allem auch beim Prokrastinieren. Denn beim fließenden Schreiben braucht man die Hände ja in action auf der Tastatur, erst bei exzessivem Mausgebrauch wird’s dann rechts kalt. Brrr.

Ist das vielleicht auch schon wieder ein Genderproblem?

http://www.pixelio.de/details.php?image_id=247062

maushand (by geralt)

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(Ich hab hier übrigens momentan 18,8 °C – das ist nicht warm, oder?)

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von losern getextet.

littfassmist

Da fehlen einem die Worte. Ein paar wenige hat Wolf dazu gefunden.

Viel mehr davon gibt es hier. Aber wer würde davon mehr sehen wollen?

Wer da nicht hinklicken mag, verständlicherweise, dem sei gesagt, dass da sowas steht:

Nach diesem Kurs werden Sie wissen…

  • Wie Sie schnell und einfach Alltags-Verkaufstechnik in unwiderstehliche Verkaufstexte verwandeln, die den Leser automatisch in Trance versetzen und dazu „zwingen“, Ihr Produkt zu kaufen.
  • Warum Sie keine guten Noten haben müssen, um diese Geheimnisse erfolgreich anwenden zu können, und warum ein akademischer Abschluss sogar ein Handicap sein kann, wirklich Geld zu machen. Der Beweis, dass einfach jeder erfolgreiche Werbebriefe erstellen kann
  • Was die wirkliche Definition von Werbung ist und warum 99,9 % der Werbe-Agenturen im Grunde Mist sind.
  • Kleine miese Gründe, warum die Leute nicht auf Ihre Anzeigen oder Werbebriefe reagieren und wie man das sofort beenden kann.
  • Warum das Verwenden von falscher Grammatik Ihre Verkaufszahlen tatsächlich hochschießen lassen kann, und warum Ihr Deutschlehrer heftigst falsch lag mit allem, was er Ihnen beigebracht hat.
  • Wie man mörderische Ideen wiederverwerten kann, die von unseren Altmeistern verwendet wurden, um neues Leben in jede Ihrer Anzeigen zu pumpen. (Warum das Rad noch mal neu erfinden? Lassen Sie sich doch von den alten „toten“ Typen all die Munition geben, die Sie für eine kreative Mords-Anzeige benötigen.)

Bild via the missing link via Ninifaye via Malcolm

Schön auch, dass der der Text selbst geklaut wurde. :-)

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