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10 mythen zum urheberrecht.

Die Geschichte des Urheberrechts ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Während es beim Runterladen von Stockphotos noch recht akzeptabel ist, für die Verwendung Nutzungsrechtsentgelte zu entrichten, ist es bei Texten offensichtlich lang nicht so offensichtlich, dass auch sie geistiges Eigentum sein könnten, das man nicht klauen und/oder überall verwenden kann, wie man lustig ist. Die Unwissenheit beginnt aber oft schon mit der fälschlichen Annahme, das Urheberrecht sei übertragbar.

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Creative Commons License photo credit: Schmiegel

Unwissenheit gibt es auf Seiten von Ottonormalbürgern, die beispielsweise durchs Bloggen in Versuchung kommen, sich hie und da zu bedienen – nichts ahnend … Aber Unwissenheit in Form von Ignoranz gibt es auch in vermeintlichen Expertenkreisen, die Textschaffenden suggerieren, es sei eine Schweinerei, für die Nutzung der Texte Geld zu verlangen, unüblich, gierig und verdammenswert. Auch wenn sogar das schwächliche Urheberrecht eine angemessene Vergütung festschreibt. Und dann gibt es noch die verständliche Ängstlichkeit in den eigenen Reihen, mal vorsichtig Nutzungsrechtsentgelte je nach Nutzungsintensität zu verlangen – resultierend aus mannigfaltigen Kontakten zu oben genannten “Experten”.

Die Blogpiloten haben sie veröffentlicht, die 10 Mythen zum Urheberrecht. Danke dafür!
Ich zitiere nur die Punkte, mehr zu lesen gibt es dann ebenda.

(1) Ohne Copyright-Zeichen ist es nicht geschützt

(2) Kostenlose Inhalte kann ich frei verwenden

(3) Mein Artikel war nur ein Zitat

(4) Wenn ich ein Werk weiterentwickle, gehört das neue Werk mir

(5) Mein Name ist urheberrechtlich geschützt

(6) Mit dem Einschreiben an mich selbst kann ich mein Urheberrecht beweisen

(7) Creative Commons und Open Source werden das Urheberrecht abschaffen

(8) Wenn ich erwischt werde, gehe ich fünf Jahre ins Gefängnis

(9) Mir passiert nichts, weil die Urheber mir nichts beweisen können

(10) Das Urheberrecht ist dasselbe wie das Copyright

Die 10 häufigsten Mythen über das Copyright wurden schon 1994 aufgezeichnet und können hier nachgelesen werden.

via Marketing-Oase

Zemanta Pixie
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das organisierte preistreiben. geschichten vom agd.

Gesammelte Werke zum aktuellen Thema Dumping und Wertschätzung hab ich grad zufällig beim AGD gefunden:

Schwer verdaulich.

Unter “Gemischter Müll” finden sich beispielsweise weitere My-Hammersse:

Der Name der Website  www.undertool.de ist Programm, ihr Sinn besteht darin, d’runter zu bleiben. “Handwerker und Dienstleister” haben die Chance, sich für die geringst mögliche Summe zu verdingen. Und potenzielle Auftraggeber können auf dieser Website Jobangebote abgeben, mit denen sie sich im realen Leben wohl unter niemandens Augen trauen würden. Die Firma meltom aus Mannheim z.B. bietet aktuell 100,- Euro für ein “Logo für eine Firma”. Inklusive Mehrwertsteuer, inkl. Fahrtkosten, inklusive Material. Und ” Änderungen sind solange durchzuführen, bis der Auftraggeber zufrieden ist.” Das kann dauern.

Und auch die Wertschätzung kreativer Arbeit variiert, wie wir wissen:

“Ein bisschen Pech ist nichts Schlechtes”

So oder ähnlich antwortete der Chinese Han Meilin ( >>) auf die Frage warum er nur 10 Cent für das Olympiasignet “Peking 2008″ erhalten hat und das Designbüro Wolff-Olins ( >>) 600.000 Euro für ihre Arbeit zu “london 2012″.

Die umfangreich anekdotisch bestückte Seite ist überaus lesenswert. Und am besten vielleicht am besten häppchenweise zu genießen.

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