Tag: typographie

typographische todsünden.

Wie geht das? Was man als Texter oder Designer schon immer mal wissen wollte – vieles davon findet man bei cleverprinting. Der Newsletter liefert prima Tutorials frei Haus, zum Beispiel für die Bildbearbeitung in Photoshop. Auch typografische Themen werden immer wieder aufgegriffen, von Basics bis hin zu kniffligen Fragen der Mikrotypographie.

Der aktuelle Newsletter klärt über die 13 größten Typo-Todsünden auf, hier nur mal eine exemplarisch:

Typosünde Nummer 11: Verschiefte Schrift


Eine Kursive ist eine Schrift eigener Art und keine per Knopfdruck schräggestellte
Schrift. Aber Achtung, es gibt Schriften, die als Kursive eine scheinbar »Verschiefte« haben. Die sind aber vom Schriftentwerfer mit Sorgfalt durchgearbeitet und nicht elektronisch verschieft.

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germanys next topfmodel.

Nicht nur guter Text ist wichtig, auch die Typographie muss aufpassen. Ich jedenfalls lese da “topfmodel”.

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das ironiezeichen. und das liebeszeichen auch.

Wikipedia weiß:

“Das Ironiezeichen ist ein vorgeschlagenes, aber kaum verwendetes Satzzeichen, mit dem die ironische Bedeutung eines Satzes oder Satzteiles hervorgehoben werden kann. Es wird meist durch ein spiegelverkehrtes Fragezeichen dargestellt.

[...]

Die Verwendung von Ironiezeichen entzieht dem Ironischen die Ironie, die ja gerade darin liegt, das Gegenteil von dem zu meinen, das man schreibt. Durch die Verwendung eines Ironiezeichens wird die Intention des Schreibers aber ganz klar.

Das Ironiezeichen wurde Ende des 19. Jahrhunderts von dem französischen Dichter Alcanter de Brahm alias Marcel Bernhardt vorgeschlagen[1]. Dieser Vorschlag wurde erst etwa siebzig Jahre später im Jahre 1966 von Hervé Bazin in seinem Buch Plumons l’oiseau (dt.: Rupfen wir den Vogel) wieder aufgegriffen, in dem der Autor auch etliche andere neue Interpunktionszeichen verwendet wie beispielsweise Zeichen für Zweifel (), Sicherheit (), Zustimmung (), Autorität (), Entrüstung () und Liebe ().[2] Read more »

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plenk.

Der Plenk

(Mit dem Wort Plenk wird im Netzjargon ein Leerzeichen vor einem Satzzeichen (zum Beispiel Komma, Punkt, Ausrufezeichen, Fragezeichen) oder Wortzeichen (Bindestrich, Abkürzungspunkt) bezeichnet, das dort nach den Regeln für den Schriftsatz (oder für das Maschinenschreiben) nicht hingehört. Das Setzen eines solchen falschen Leerzeichens wird als Plenken bezeichnet.)

ist das Gegenstück zum Klempen

(Mit dem Wort Klempen bezeichnet man im Netzjargon das Weglassen eines Leerzeichens nach einem Satzzeichen (zum Beispiel Komma, Punkt, Ausrufezeichen, Fragezeichen, Gedankenstrich) oder Wortzeichen (Abkürzungspunkt), das dort nach den Regeln für den Schriftsatz (oder für das Maschinenschreiben) gesetzt werden müsste. Beispiel: Mir geht es gut.Harald,ja doch!Richtig,glaub mir.)

Was es nicht alles für Deppenfehler gibt …
Auch der Deppenbindestrich ist auf dem Vormarsch:

Beispiele dieser falschen Schreibweise sind Vertriebs-Partner oder Herren-Bekleidung. Diese Schreibung ist sowohl nach alter als auch nach neuer deutscher Rechtschreibung falsch.

Gefunden hab ich Plenks und Klempen übrigens über the missing link, wo es dieses wundervolle Aldi-Unglück zu bewundern gibt, das sehr eindrucksvoll die Wichtigkeit von Lektoratsleistungen unterstreicht:

flachwichser

Oder sollte das vielleicht sogar wohldurchdachtes Guerilla Marketing sein?

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