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danke, schrecklich schönes leben!

postkarte für texterin

Da hast du absolut Recht, liebes schrecklichschönesleben! Dankeschön, ich hab sehr geschmunzelt über das textlich fulminante Kärtchen, das dazu noch so herrlich „real“ war:

glückwunschkarte

Übrigens hab ich sie erst gestern gefunden, ich leere meinen Briefkasten manchmal „durch den Schlitz fühlend“ und meine Finger sind offensichtlich zu kurz für Karten, nur lang genug für Rechnungen …

text-iles.

berufsbekleidung für texterinnen

berufsbekleidung für texterinnen

Mein Shirt ist angekommen. Es passt prima. (Endlich mal eins, das so halbwegs über die Nieren und so …) Und, besser noch: Es sieht gut aus. Und noch was: Ein Teil der Investition fließt einem guten Zweck zu. Nämlich zur Textguerilla, die – noch – aus’m Gebüsch raus für mehr Wertschätzung guter Texte kämpft.

Susi hat schon so ein schönes Bild gepostet, vielleicht krieg ich auch noch eins hin. Selbstportraits mit dem Phönchen sind aber nicht so der Bringer … Schon gar nicht „morgens“. ;-)

was macht man als freelancer mit freizeit?

Freiberufler sind vielleicht die strapazierteste Spezies unter den Selbstständigen. Sie haben zwar zumeist keine Verantwortung gegenüber (allzu vielen) Angestellten, aber sie sind auf sich gestellt. Fallen sie aus, übernimmt niemand automatisch ihre Aufgaben. Delegieren ist nicht immer ganz einfach und erfordert Partner. Die wiederum müssen erstmal Kapazitäten haben für die jeweilige Aufgabe. Aufträge abzulehnen, das erfordert wiederum manchmal ziemliche Chuzpe. Denn man weiß ja nie, wie lange es wie gut läuft. Oder zumindest erfordert es einige Erfahrung, bis man das einschätzen kann.

Das Tolle an der Freiberuflichkeit ist das „Freie“. Eigentlich, so man nicht jeden lieben langen Tag mehr oder weniger durcharbeitet, kann man sich so seine Zeit und seinen Arbeitsort ganz frei einteilen, nach Belieben sozusagen. Herrlich. Während zu viel Freizeit einen Freelancer zu Beginn der Selbstständigkeit ganz schön nervös machen kann, wird Freizeit bei guter Auftragslage zu einem lang vergessenen Phänomen – und zu einem der größten Ziele. Work-Life-Balance, ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeits- und Freizeit, lässt sich erreichen, wenn man sich ein gewisses Standing erarbeitet hat. Wenn man angemessene Honorare nehmen kann und so weniger Zeit einsetzen, weniger Aufträge annehmen muss.

Und was dann? Kristen Fisher hat bei Freelance Switch sehr anschaulich beschrieben, wie ungewohnt für Freiberufler und fast schon schwierig ein Mehr an Freizeit zunächst sein kann

While I wouldn’t say you have to learn to cope with having extra time, many freelancers have more time to pursue other things—and that can be awkward at first.

– und wie man sich dran gewöhnt: What To Do With Free Time.

Whether you have time in between assignments, or you are earning enough money not to have to work a crazy amount of hours, having extra time is a gift. And because you were brave enough to enter the freelancing lifestyle, you deserve it.

Im Weg stehen da manchmal merkwürdige innere Stimmen:

I intend to beat myself up internally, saying silly things like “You must not be working hard enough if you’re able to take the afternoon off.” That’s totally untrue.

Man kann in der neuen freien Zeit dann gar nix, was Nettes oder die Buchhaltung machen:

Sometimes I relax or enjoy a hobby, and sometimes I take the extra time to catch up on work-related things. I can easily put off accounting, for example, so any time I think, “I don’t have anything else pressing to do today,”

Genau, warum nicht mal richtig ausruhen – und auftanken fürs Geschäft?

While I don’t think you should become a couch potato, there’s nothing wrong with taking some downtime. If you can take an afternoon—or a few days—off, why not? Take some time to recharge your batteries and your business is sure to respond in thanks.

Nee, ich schreibe das nicht necessarily über mich selbst und Ähnlichkeiten mit anderen lebenden Kollegen wären rein zufällig. Aber viele werden sich sicher in dem einen oder anderen Aspekt verstanden fühlen. Gell?

marketingblog-stöckchen.

Heide hat mich getroffen … :-) Und endlich komme ich mal dazu, das Stöckchen in meinem Blögchen aufzuklauben und nach bestem Wissen und Gewissen zu besprechen, bevor ich’s weiterwerfe. Wobei Weitwurf bei den Bundesjugendspielen nie zu meinen Stärken gehörte, ganz im kläglichen Gegenteil. Aber derlei private Anekdötchen sind jetzt nicht gefragt, jetzt geht’s mal ums Biz. :-)

Here we go:

1. Seit wann gibt es Ihr Blog?

Das hab ich nicht im Kopf. Es war im Winter und es muss länger als ein Jahr her sein, denn sonst würde das WordPress-Plugin „One year before“ in der Sidebar nicht funktionieren. Ich hab nachgeguckt: Seit dem 04. Januar 2007 gibt’s text-deluxe.de hier. Also gute anderthalb Jahre.

2. Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?

(Ist die Frage nicht grammatikalisch fragwürdig formuliert? Nun ja, ich zitiere ja nur …) Also, einen Auslöser gibt’s nicht, Inspiration jede Menge. Zum Beispiel die Blogs von Susi, Biggi und Melody, die gehören auf jeden Fall zu den anregenden Quellen der Begehrlichkeit, sowas auch haben zu wollen.

Obwohl ich mit Tagebüchern nicht so viel anfangen kann, mag ich Souvenirs und Gedächtnisanker, die man in den reißenden Fluss des raschen Vergessens werfen kann. Es gibt Dinge, die man erzählen mag, Dinge, die es wert sind, weitererzählt zu werden – Dinge aus dem Leben, Dinge aus der Arbeitswelt, Fundstücke aus dem Internet und dem echten, prallen Leben. Als Werbeschaffende kann man das eh nie ganz trennen, wenn man die Menschen verstehen und erreichen möchte, muss man sich die ganze Welt (also die Lebenswelt jetzt) ganz genau anschauen. Weiterlesen

medienmama susi – homestory & businessreport in einem.

Susi ist Mama. Sogar Mama, Mama und nochmal Mama. Susi ist aber auch Texterin. Werbetexterin. Und Spezialistin für Finanzkommunikation. Und für Unternehmenskommunikation. Und sie ist auch: CIRO.

Und weil Susi noch mehr kann, hilft sie nebenbei noch der Kommune, der Branche und der Wirtschaft. Durch Ehrenämter im Gemeinderat, die Gründung des fulminanten Texternetzwerks Texttreff und neben exzellenten Investor-Relations-Leistungen auch noch durch den höchstpersönlichen und inspirierenden Konsum mehr oder minder schnell drehender Konsumgüter – gut, das iPhone dreht eher nicht so rasch, nehm ich an ;-) – uuuund durch die Beschäftigung leistungsbereiter, aber noch ganz so etablierter und dafür umso dankbarerer Subtexterinnen.

Wer das alles im O-Ton nachlesen will und auch wissen, wie das alles so geht, dem sei dieses erfrischende Interview bei Mütter in Medienberufen empfohlen.

Ich persönlich finde besonders inspirierend, Susi dabei zuzusehen, wie sie „einfach macht“. Beherzt, mutig, leidenschaftlich und unprätentiös. Cool! :-)

aufklärung zu texterpreisen.

Nein, es geht nicht um den Hite-Report zu Apothekenpreisen …

Sondern um den Wert professioneller Texte.

Eine gründliche Argumentation zum Wert und Preis von Texten und eine anschauliche Darstellung des Texterberufs leistet Werbetexterin Simone Laub auf ihrer Seite: Was kosten gute Texte?

wonder as i wander
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Was kostet Text? Eine gute Frage und eine schwierige. Der Punkt „Preise“ ist auf vielen Websites von Kollegen zu finden, doch meist verweist er auf den persönlichen Kontakt für ein individuelles Angebot. Dass man dort nicht mal eine Hausnummer findet, wirkt sich sicher als Hemmnis aus. Frau Laub dagegen gibt sich viel Mühe und bietet auf ihrer Seite schon eine ganz gute Orientierung zu ihrem Preisniveau und den gefragtesten Texterleistungen.

Auch interessant ist der Punkt Kapazitäten.

meine hauptseite hat einen neuen nebenarm.

Ich mag meine Website (also die hochwohlprofessionelle) sehr. Aber sie hat einen Haken – den des Gefundenwerdens. Denn die Suchmaschinen können kein Flash, die doofen. Und da ich in meiner Freizeit gern mal bastle, hab ich in einer Hauruckaktion eine neue HTML-Version für www.tinaskulima.de gebastelt, zu finden unter www.tinaskulima.de/nebenseite.

nebenseite_screen.jpg

Da finden sich die Inhalte der Flashseite in weitaus unspannender Umgebung und zudem hab ich da die Möglichkeit, Neuigkeiten zu veröffentlichen.

Langfristig soll da eine „richtige“ Alternativversion hin, ohne WordPress-Basis. Aber solange es dazu noch nicht kommt, ist die Version doch ganz hübsch, oder? ;-)

was macht eigentlich mein erster chef? fragt der stern.

so ein netter zufallsfund bei stern online, google hatte mir den link auf die startseite geliefert, da musste ich natürlich gleich nachschauen.

immerhin war es olaf kracht, der mir den ersten job als texterin gab, damals in mülheim. mit einem probeartikel für das ltu-magazin hab ich ihn ergattert, ums downhill-radfahren ging’s. in der agentur gab’s überhaupt nette jobs. und nette menschen. sogar der nette typ, den ich immer in kowi-vorlesungen gesehen hatte, lief mir da über den weg. :-)

dem stern-artikel kann ich nur zustimmen, olaf war ein schlauer, netter und höflicher chef. gerufen hatte mich ingo, der da nach seiner zeit in großgroßagenturen als designer arbeitete. wie so oft im leben, hat sich alles gewandelt. olaf konzentrierte sich auf den anderen part seiner arbeit, den multimedialen und filmischen und so kamen neue chefs, ein neues klima. und irgendwann sind wir gegangen …
ach ja, damals. :-) war schön, mal wieder was über olaf zu lesen.