Gerade noch in Dortmund auf der Showbühne und jetzt bei den Grammy Awards ausgezeichnet:
Das finde ich durchaus beeindruckend!
Beim nächsten Mal sollten sie sich aber vielleicht auch bei den Fans bedanken und … das Kaugummi rausnehmen. ;-)
Gerade noch in Dortmund auf der Showbühne und jetzt bei den Grammy Awards ausgezeichnet:
Das finde ich durchaus beeindruckend!
Beim nächsten Mal sollten sie sich aber vielleicht auch bei den Fans bedanken und … das Kaugummi rausnehmen. ;-)
Im fulminanten Blog von Phoenix hab ich’s aufgelesen, dieses außergewöhnliche kleine Konzert zum Einpacken, Mitnehmen und Schmunzeln.
Gefilmt wurde in Paris am Eiffelturm und unter einer Brücke unterhalb, dazu in einem Sightseeing-Bus, wo die Musik für ein Weilchen den Audioguide ersetzte, durchaus zur Freude der Touris, wie’s aussieht.
Gelungen sind nicht nur tolle und ziemlich spezielle Liveversionen von Songs, die ich sehr mag, sondern auch wirklich spitzenmäßige Bilder. Zum Beispiel, wenn man den Bus nimmt (Einbinden verboten, deshalb hier nur als Link):
Phoenix – Lizstomania / One time too many – A Take Away Show from La Blogotheque on Vimeo.
Dabei gestaltete sich das Vorspiel zum Dreh wohl gar nicht einfach:
We had been playing cat and mouse for months. We attended the same shows in Paris, talked a little, mentioning maybe we could do something together… to then see them leave, become huge, and even more intriguing, elusive. It took eight months [...]
And then, what ? Be one hundred percent cliché, but how ? Exaggerate the origins of a band that became famous abroad ? Or maybe go and film them where they earned the success they now have ? And then we thought about this funny video the band posted on July 14th on their blog, where they play “1901″ with an awful iChat wallpaper as a background. Eh, why don’t we do it again, but for real this time ?
Großes Tennis, würd ich sagen. Kreativ, aber nicht abgehoben, mit einem guten Schuss Making-of-Charme drin. Ich kannte das Konzept der großartigen Blogotheque noch gar nicht und hab dann mal gestöbert, da sind jede Menge origineller Kleinkonzerte, aufgenommen draußen in der Welt, zu finden: Concerts à emporter/Take away-Shows. Hut ab, Vincent Moon!
Jason Mraz hab ich gesehen und die Fleet Foxes, dann hab ich mich erstmal zusammengerissen und mir den Rest für später aufgehoben. Und doch nochmal eben die Phoenix-Videos angeguckt. Weil’s so schön war.
Großartig war’s am Donnerstag. Neuer (bzw. umgezogener) Club ganz in der Nähe, mit Phoenix und Friska Viljor zwei tolle Bands aus Frankreich und Schweden auf einen Streich, dazu Besuch aus Finnland, günstige Getränke, genug Platz vorn und ein ganzer Abend voller Lieblingsmusik und Discodancing.
Was will man mehr? Amüsant waren auch die großen Ballons in der Halle, zum 10. Geburtstag von Eldoradio lanciert, und dass im Foyer der große neue Hit “Ich studier auf Magister” lief.
Nicht ganz so toll war, dass Morrissey zur selben Zeit in Düsseldorf spielte und ich mit ihm auch gleich Elsbe und Mizzie verpasst hab … :-( Dafür hatte dann Susi am nächsten Abend die Ehre (wie war’s, wie war’s?). Immerhin hatten wir auch einen Morrissey-Haarschnitt auf der Bühne, passenderweise aus Oslo stammend:
Noch vor meinem ersten Mal Friska Viljor live flog mir ein Mädchen ohnmächtig in die Arme, hätte gar nicht gedacht, dass Ohnmacht so schwer macht … Aber nach einigen Minuten Sekunden kam dann doch auch mal wer von der Security, um sie mir abzunehmen.
Am Ende posierte dann eine Besucherin mit Doherty-Hütchen ganz fotogen zwischen FZW und U.
Nach dem Klick kommt noch mehr Fotomaterial vom Abend, mit dem todernsten Deck, einigen bunten Ballons (“where the hell did that come from?”), einem wie üblich ein bisschen on stage rumliegenden Thomas Mars, einigen Passivleuchtinstallationen à la Phoenix, die doch tatsächlich mehr oder weniger die ganze neue Platte durchspielten, die ich jetzt schon gut kannte, aber das ist ja eigentlich was, was ich nicht so sehr mag … vor allem die Konzeptsongs Love like Sunset, Teil 1 bis 3, sind ja doch eher langatmig-experimentell, zum Glück ging es dann aber doch noch mal ab nach dem Verschnaufpäuschen. :-)
Mitbringsel von einer kleinen Prokrastinationsarie: ein Musikvideo der etwas anderen Art, sehr unterhaltsam zu lesen und von Roman Coppola regiert.
Süße Franzosen, charmanter Song. Mit Umziehpause.
Und das hier sind meine Lieblingspassagen:
It started all in early september
When my godgiven little became a lot older
…
Did you get older doing nothing today?
Don’t you wanna stop complaining?
If one is easy then hard is two
No one knows where you’re heading to
…
If you look like that I swear
I’m gonna love you more
More more more …
Gestern, nicht in Williamsburg, aber im Dortmunder Spirit gab’s die netten, talentierten und bloggenden Franzosen Phoenix zu hören. Auch nicht live wie bei Letterman, sondern aus der Konserve, aber immerhin. ;-)
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.Aus ner Rezension des Gigs auf nypress.com:
From the moment the took the stage and ripped through the infectious trio of “Listztomania,” “Long Distance Call” and “Consolation Prizes,” it was already one of the best shows of the year, and then the band continued through its set, playing the best songs in its catalog, even the oddball older track “Funky Squaredance.” [...]
After finally seeing the band live, after all these years, I have no problem declaring that Phoenix is the best pop band currently making rock music. Like a dancier version of The Strokes with a silken-voiced singer, Phoenix’s last two records are completely loaded with potential smash hits, and there’s plenty enough depth to the songs for them to retain their value after repeated listens.
Berlinessa, falls du auch mal noch gucken möchtest, vielleicht magst du’s ja:
Then on Sept. 25, the band headlines a much larger concert at Central Park’s Rumsey Playfield—proof that Phoenix are no longer the most underrated band in the world.
Phoenix – 1901 live from wearephoenix on Vimeo. Read more »
Ich hab’s nicht zuletzt bei Herrn Nils gemerkt, ich hab unvollständig gebloggt und reiche hiermit das fulminante Video zu Lisztomania nach, upgemasht von einem Fan und unterlegt mit Szenen aus diversen prägenden Filmen meiner Jugend:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=qtRQsCgYmtc[/youtube]
Molly Ringwald tanzt großartig, oder? Sehr treffend, den Style als heutigen Berlin-Mitte-Look zu identifizieren, find ich. Ich mag die 80er ja wirklich nicht sonderlich, aber zu dem Song, da passt es wunderbar.
Tanzen, tanzen, tanzen … :-)