Ich hab sie nie verstanden, die Studiengebühren. Chancengleichheit hier, Chancengleichheit da – und dann das. Auch wenn ich finde, dass nicht jeder studieren muss, finde ich, dass es jeder vom Finanziellen her können sollte. Wen wundert’s, dass die hohen Gebühren Schulabgänger vom Studium abhalten? (Sagt außer dem Stern auch die Netzeitung, übrigens.)
Demnach haben allein vom Abiturienten-Jahrgang 2006 bis zu 18.000 junge Menschen wegen der neuen Gebühren kein Studium aufgenommen. 2006 hatten erst zwei Bundesländer – Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen – Gebühren verlangt.
Also mich nicht. Und ich weiß noch, wie hübsch das war, in den Examenssemestern nicht nur 150 Seiten hochgeistiger Magisterarbeit auf Papier zu bringen, sondern auch noch vier vielstündige Klausuren vorzubereiten, drei mündliche Prüfungen und nebenbei nicht nur den Lebensunterhalt zu verdienen, sondern auch noch so 1.000 Euro für Gebühren aufbringen zu müssen.
Update: Spiegel Online nennt die Studie brisant, ich nenne sie erwartbar.



