Tag: Kommunikationswissenschaft

was ist denn eigentlich kommunikationswissenschaft?

Nee, als Kommunikationswissenschaftler arbeite ich nicht bei der Telekom (heißt die überhaupt noch so?) und repariere auch keine Telefone. Womit man sich im Studium der Kommunikationswissenschaft so rumgeschlagen hat, erläutert ganz hübsch der Eintrag Kommunikationswissenschaft bei Wapedia. Zu wissen, wie man kommuniziert, warum man das tut, welche Motivationen, Zusammenhänge und Störungen es geben kann, ja doch, das hilft eindeutig bei der nur scheinbar profanen Arbeit als Werbetexter.

Das Arbeitsgebiet der Kommunikationswissenschaft überschneidet sich mit der Medienwissenschaft, deren Ansatz stärker sprach- und geisteswissenschaftlich angelegt ist.

Ach ja? Das überrascht mich dann schon. Immerhin hab ich meinen Abschluss von der geisteswissenschaftlichen Fakultät, wenn ich mich da richtig erinnere …

Aber auch, wenn’s hier und da mal ne kognitive Dissonanz gibt zwischen dem Gelesenen und dem Gelernten, lohnt es sich für Interessierte doch, da mal reinzugucken:

Inhaltsverzeichnis:
1. Forschungsfelder
2. Teildisziplinen
3. Geschichte
4. Publizistikwissenschaft = Kommunikationswissenschaft?
5. Forschungsmethoden
6. Theorien
7. Begriffe der Kommunikation
8. Studienmöglichkeiten
9. Literatur
10. Einzelnachweise
11. Weblinks

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twitter ist der neue mac.

Grad bin ich wieder mal auf ein Also-ich-twitter-ja-nicht-Bekenntnis (nur als pars pro toto genannt) gestoßen, derlei gibt es mittlerweile unzählige.

Ich darf dazu bemerken: Das Medium ist nicht immer die Message.

Und Twitter ist freiwillig. Das Einloggen, das Schreiben, das Lesen, das Kommunizieren, das Auswählen der Follower, die Frequenz des Reinguckens, aber auch das Weggucken.

Mich nervt Twitter überhaupt nicht, aber die Ich-twitter-nicht-weil-Beiträge haben schon ne ziemliche Frequenz – die nerven mich nicht, weil sie mich interessieren, aber verwundern tun sie mich schon.

tweet: my history class hates me because i have a twitter

Kein Mensch schreibt drüber, ob er denn nun noch handschriftliche Briefe schreibt, ob er bei Youtube reinguckt oder nicht, ob er das Internet nutzt oder nicht (gut, Blogeinträge darüber, warum jemand nicht bloggt, das findet man per se selten).

Bei jedem Kommunikationskanal, bei jedem Medium kommt’s doch auf den Inhalt an. Klar gibt’s bei Youtube Schrott, in Briefen geistigen Müll und bei Twitter Nichtigkeiten. Aber normalerweise ist die Reaktion auf Ablehnung doch Desinteresse und einfaches Ignorieren?

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ein habilitierter fan.

Auf CampusFM höre ich gerade ein Interview mit meinem Magistervater Prof. Dr. phil. Jo Reichertz (oder meinem ehemaligen Magistervater – bleibt das fürs Leben?) und bin so überrascht wie begeistert.

Als ich meine Magisterarbeit über kommunikative Funktionen von Alltagsgegenständen schrieb, hab ich mich natürlich auch oft gefragt, welches Auto wohl der Herr Professor fährt oder welche Musik er mag. Letzteres konnte ich zwar erahnen, da das Thema im Examenskolloquium mal angeschnitten konnte, aber letzten Endes kann ich bis jetzt nicht sagen, ob der Rammstein-Titel, den er in der Radiosendung gewünscht zu haben schien, nun eine ironische Wahl war oder nicht …

Das wurde schließlich zweitrangig, als ich hörte,  dass er DSDS-Superstar Thomas Godoj mag – wie ich. :-) Er lobte Thomas emotionales Timbre und meinte, die Version von Chasing Cars sei besser gewesen als das Original von Snow Patrol. Bis dahin hatte er DSDS eher aus wissenschaftlich-professionellen Gründen geschaut, selbstredend.

Ich freu mich ja immer über Gemeinsamkeiten mit Menschen, die ich mag und respektiere. Allerdings höre ich Herrn Professor gerade sagen, er sei durch und durch Sportler … ;-)

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so sähe es dann möglicherweise vorn aus, mein buch.

oder zumindest in etwa, wenn ich meine arbeit

kommunikative funktionen von gegenständen
dinge zwischen distinktion und sinngebung

veröffentlichen würde:

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sprachgefahr power point.

im kommunikationswissenschaftlichen forum, dem ich auch als alumna (sagt man doch so?) treu geblieben bin, hat gerade jemand einen interessanten link zu einem zeit-artikel von josef joffe über die wirkliche bedrohung der deutschen sprache gepostet: power point. sehr pointiert am beispiel der gefallenenrede von perikles im peloponnesischen krieg – in fünf folien –veranschaulicht:

REALISIERUNG VON BASIS-ZIELEN
Ehre bezeugen
Vorfahren gedenken
Message gut für die Zuhörer

CORPORATE IDENTITY & MORALISCHE ASSETS
Verfassung self-made
Bürgertum ist cool
Vertrauen in eigenen Mut
Liebe des Schönen
Schule von Hellas Read more »

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was guckst du?

… fragt sich und alle martina littich im namen der wissenschaft.

ich hab ihr grad bei der magisterarbeit geholfen, vielleicht mag das ja noch wer tun?

tat nicht weh, ging schnell und war recht nah am leben. :-)

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