2. November 2008 by tina
Eigentlich ist Golf ein prima Sport. Und ein toller Sport für Deutsche. Denn es gibt unzählige Regeln, die alle Situationen klären, denen man in den Weiten des Platzes so begegnen kann – von Hunden, die den Ball zufällig ins Loch apportieren über seitliches, frontales oder zeitweiliges Wasser, bewegliche oder unbewegliche Hemmnisse, lose hinderliche Naturstoffe oder zur Abholung bereitgestelltem Grasschnitt. Manchmal kann man straflose Erleichterung in Anspruch nehmen (zum Beispiel bei “Boden in Ausbesserung”), ab und an zieht man sich auch mal den einen oder anderen Strafschlag zu. (Zum jeweils aktuellen Regelwerk gibt’s übrigens dann immer noch die “Decisions” des Royal & Ancient Golf Club of St Andrews, das sind an dieser höchsten Stelle getroffene Einzelfallentscheidungen mit allgemeiner Gültigkeit.)

photo credit: oddsock
Und eigentlich weiß man, wenn man vom Platz ins Clubhaus kommt, wie viele Schläge man auf der Runde so gebraucht hat. Möchte man meinen. Aber: Weit gefehlt!
Da gibt es erstmal das Handicap, das die Spielstärke angibt* und die Spielmodi Zählspiel und Stableford. Dann gibt es das Course-Rating, das den Schwierigkeitsgrad des Platzes angibt, den Slope-Wert. Doch damit nicht genug. Bei einem Turnier spielt man nicht das, was man spielt, da muss man erstmal abwarten, was die anderen Teilnehmer gespielt haben und was der Computer ausspuckt. Denn der CSA-Wert setzt die eigene Leistung nochmal erst in Relation zu den Gesamtergebnissen.
Genug reguliert? Nö. :-) Read more »