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das trendbuch vom sinterklaas.

Ich hab ein Päckchen bekommen! Eigentlich haben sogar Schwester und ich ein Päckchen bekommen! Aus den Niederlanden! DANKE, JUDITH!

Es kam natürlich pünktlich, nicht nur zum deutschen Nikolaus, sondern sogar auch zum Sinterklaas am 5. Dezember. Hm, ich wusste, dass die großartige Judith mir ihr jüngstes Werk schicken wollte, eines der wenigen Belegexemplare des Trend Book zur Dutch Design Week Eindhoven, aber ich war dann doch unschlüssig, Verpackung und Gewicht passten ebenso gut zu den klassischen Schokobuchstaben. (Die ich sehr liebe, fast allzu sehr – denn ich hab’s schon geschafft, mein großes „T“ so lange aufzubewahren, bis es abgelaufen war, es war doch einfach zu schade …)

Ich wollte gerade ansetzen zu ein paar Erläuterungen zu holländischen Adventsritualen, da finde ich die bei mädchen blogt schon aufs Feinste beschrieben, sie hat nämlich auch was von Sinterklaas bekommen:

In den Niederlanden […] ist der Tag des  Heiligen Nikolauses ein ganz besonderer. Sinterklaas (wie er hier genannt wird) kommt mit dem schwarzen Piet einige Wochen vor dem 5 Dezember aus Spanien angereist. Dies wird sogar im TV übertragen, so dass auch jedes Kind seine Ankunft mitverfolgen kann. In dieser Zeit wird das Warten mit kleinen Geschenken erleichtert. Kinder bekommen z.B. Schokoladenbuchstaben in den Schuh gestellt.

Aber zurück zum Trend Book. Das Cover ist nett, aber nicht meine Lieblingsseite. Die hab ich auch noch nicht endgültig ausgemacht, aber das Büchlein werde ich auf jeden Fall noch aufmerksam durchsehen. Wenn ich doch nur schon wüsste, wann … ;-)

Ich zeig euch mal einige der schönen Seiten – für ein Designbuch finde ich das herrlich aufschlussreich und unprätentiös, ich glaube, deutsches Design ist im Gros irgendwie viel weniger charmant und verspielt. Zumindest der Ausschnitt, den ich noch aus meiner Arbeit im Design Zentrum NRW kenne … Und da hatten wir auch nicht so ein tolles eigenes Geschenkpapier mit Sachen drauf.

Damit nicht genug, da war noch was drin im Päckchen. Aber das verdient einen eigenen Eintrag. ;-)

Nikolaus 011 [640x480]

Nikolaus 016 [640x480]Nikolaus 013 [640x480] Weiterlesen

i’d like the highlights, but i can only pay for a trim.

Ich hab als Freelancerin und Texterin nur (noch) nette und respektvolle Kunden, aber seeehr bekannt kommt mir das alles trotzdem vor:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=JI3Df7-KFtw[/youtube]

Wirklich merkwürdig, dass gerade bei unseren Gewerken Text, Design und Webdesign immer dieser Basarkram passiert. Warum eigentlich? Weil wir von Luft und Liebe leben oder immer von den ominösen anderen Projekten, aber nicht von diesem? Ein Glück, dass wir für Wohnen, Essen, Fahren und Altersvorsorgen keine Kosten haben, auch nicht in ein Studium investiert haben. Sonst könnten wir ja nicht völlig frei entscheiden, ob wir für 10 Euro arbeiten oder für 100 die Stunde. Es hängt alles nur von ein bisschen Goodwill unsererseits ab – ja, so ist das …

via Textguerilla von Julia über Blogdrauf

nurtext: seiten ganz ohne design.

Immer wieder mal öffnet Firefox bei mir Seiten nur in einer „abgespeckten“ Version, nämlich ohne Layout.

Da hängen dann Text und Bilder so einfach unmotiviert untereinander, ganz traurig und zusammenhangslos.

Da merkt man erst, was man so vermissen würde – wenn’s das nicht mehr gäbe.

Ich hätte gern nen Screenshot präsentiert, aber ich war zu ungehalten und hab dann schnell auf „Aktualisieren“ geklickt …

der agd fordert primaes für text und design.

Ich prangere Ungereimtheiten im Kreativgewerbe schon länger an, hier und bei Xing und auch bei der Textguerilla – und jetzt sehe ich, dass der AGD die deutsche Politik auch schon aufgefordert hat, wer auch immer „die deutsche Politik“ dann auch ist – ich hoffe, sie fühlt sich programmatisch angesprochen.

Ich will Fische adoptieren

Die Forderungen sind so richtig und wichtig, da müssen sich Fischadoptionswillige gaaanz weit hinten anstellen!

Hier kommt nur ein Auszug, die volle Forderung gibt’s hier beim AGD:

Programmatische Forderungen der AGD an die deutsche Politik zur Stärkung der Designwirtschaft als Wachstumsmotor der Kreativwirtschaft in Deutschland und Europa

Allgemeine Aussage:

Wir wünschen uns mehr Rechtssicherheit und ein stabileres berufliches Umfeld für die Klein- und Kleinstunternehmen unserer Mitglieder.
[…] Die beste Wachstumschance, die nachhaltigste Liquiditätsvorsorge und der beste Schutz vor Insolvenz ist jedoch die erfolgte Zahlung einer angemessenen Vergütung von Kreativleistungen. Daher müssen die Unternehmen und Institutionen in den Förderfokus rücken; es gilt, ein Mehr an qualifizierter Nachfrage zu erzeugen.

A) Wichtigstes Anliegen ist für die AGD, eine umfassende Rechtssicherheit für den Berufsstand der DesignerInnen herzustellen.

A1. Die Vermarktung Geistigen Eigentums durch den Designer und die weitere Verwertung durch den Auftraggeber muss eindeutiger, sicherer und einfacher werden.

A2. Im Urheberrecht muss das Vermarktungshindernis des individuellen Nachweises der Schöpfungshöhe abgeschafft werden. Designleistungen sollten generell und automatisch dem Urheberschutz unterliegen.

  • Zur Erklärung: Auf jedes der im Gesetz explizit genannten Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst könnte das Prinzip der Schöpfungshöhe angewandt werden, denn Trivialschöpfungen gibt es in jedem der genannten Bereiche. Journalisten und darstellenden Künstlern wird beispielsweise generell ein Urheberschutz und das Privileg des ermäßigten Umsatzsteuersatzes gewährt, obwohl auch hier nicht in jedem Fall von einer eigenschöpferischen Leistung mit außergewöhnlicher Gestaltungshöhe auszugehen ist.

A3. In Anlehnung daran sollte das Umsatzsteuerrecht angepasst werden: Designleistungen inklusive der daran vergebenen Nutzungsrechte sollten verbindlich und ohne Einzelfallprüfung dem Umsatzsteuersatz von 7% unterliegen.

  • Zur Erklärung: Das Kostenangebot im kaufmännischen Geschäftsverkehr wird unter der Vermutung der urheberrechtlichen Schutzfähigkeit des gelieferten Werkes erstellt und ist im Binnenverhältnis bindend. Eine vom Bundesfinanzhof geforderte nachträgliche Einzel-Bewertung ist weder praktikabel noch rechtsverbindlich. Evtl. Nachforderungen der Finanzbehörden aufgrund der Aberkennung der Schutzfähigkeit könnten die Existenz des Freiberuflers gefährden. Vom ermäßigten Umsatzsteuersatz würden in erster Linie öffentliche Auftraggeber und Nonprofit-Unternehmen, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, profitieren. Designleistungen zu beauftragen würde für diese Auftraggeber günstiger werden.

Creative Commons License photo credit: svensonsan Weiterlesen

schwarz auf schwarz …

beziehungsweise Gelbes auf gelbem Grund scheint ein neuer Trend zu sein.

Da versteh ich allerdings die Kernaussage nicht so ganz:

„Meine Stärke sind in Ansätzen, die Bildwelten aufbauen und im Kern ansprechenden Charakter haben, die Anliegen, Ansprüche und Aussagen in Welten einbinden und deren modellhafte Zusammenhänge wirken lassen.“

Verborgene Welten …