weltgeschehen

ach, der lobo ist ja gar nicht für die piraten.

Herr Lobo und ich sind nicht immer einer Meinung und ich arbeite auch nicht wie er für die SPD. (Text de luxe ist natürlich eh überparteilich, aber man wird sich ja wohl noch wundern dürfen.)

Aber hier gucke ich in den meisten Teilen – gerade als notorische Urheberin – nickend zu, denn bei der Partei, der es doch auch wohl irgendwie vor allem um geistiges Eigentum geht, gibt’s nicht so wirklich eine Lösungsmodell zur Vergütung von Urhebern (vielleicht auch nur noch nicht):

Share

abrechnung mit der krankenkasse oder wtf ist ein kassenrabatt?

Krankenkasse oder kranke Kasse? Irgendwas scheint mir hier jedenfalls zu kranken.

Bei der vorliegenden Abrechnung gibt es erst eine gute Nachricht: Hey, das abzurechnende Medikament wird komplett von der Kasse übernommen! Brutto-Erstattungssumme 35,80 €. Eigentlich.

krankenkasse-abrechnung

Denn erstmal gehen 10 € Zuzahlung ab, dann noch 5,82 € Kassenrabatt, den ich nie jemandem gewährt hab und den ich auch nicht schlüssig in einem Anlauf ergoogeln konnte (da stand immer nur was von Geld, dass Apotheker an Krankenkassen zahlen müssen und ich wüsste nicht, dass ich Apothekerin wäre), dann noch ein Verwaltungskostenabschlag von 3,00 €. Dabei war ich eigentlich davon ausgegangen, dass mein Beitrag auch die Verwaltung desselben beinhaltet? Also ich bezahle, dass die Krankenkassenmitarbeiter in ihren Listen nachschlagen, wie viel Zuzahlung es jeweils gibt? Gibt es dazu keine Software zum intelligenten Abgleich? Wahrscheinlich nicht, sonst würde sich ein solcher Posten wohl auf meiner Abrechnung finden.

Bleiben am Ende 16,98 € von den 35,80 €, die eigentlich erstattet werden, die auf meinem Konto landen – meistens Wochen später. Wie gut, dass ich eine private ambulante Zusatzversicherung hab. Nicht ganz so gut, dass die dann auch nur bis zu 90 % von der Gesamtsumme übernimmt, aber immerhin.

Read more »

Share

i’ve had the time of my life.

Da hab ich eine Gänsehaut bekommen, mehr als sonst, als ich bei Biggi nochmal die Tanzszene geguckt hab und bei Berlinessa eine weitere Schlüsselszene. Weil Mr. Swayze jetzt den letzten Tanz getanzt hat.

Ja, ich gehöre wohl zur Generation Dirty Dancing … Unglaublich, wie viele Zitate aus diesem wunderbar kitschigen Film noch immer meinen Alltag spicken. So bleibt auch Herr Swayze unvergesslich. :-)

Wie oft hab ich schon die Melone getragen, ist mir jemand in meinen Tanzbereich gedödelt, hab ich gewitzelt “Mein Baby gehört zu mir!” oder auch “Wenn er mich heute fragt, sag ich nicht nein”.

Und dabei hält der Film noch immer Überraschungen bereit, so wusste ich bis gerade noch gar nicht, dass die Parties und auch das Kitzeln in der Tanzszene am Ende “echt” waren:

One example of this was the scene where Grey was to stand in front of Swayze with her back to him, and put her arm up behind his head while he trailed his fingers down her arm (similar to the pose that is seen in the movie poster). Though it was written as a serious and tender moment, Grey was exhausted, found the move ticklish, and could not stop giggling each time Swayze tried it, no matter how many takes Ardolino asked for. Swayze was impatient to finish the scene, and found Grey’s behavior annoying. However, the producers decided that the scene worked as it was, and put it into the film complete with Grey’s giggling and Swayze’s annoyed expression. It became one of the most famous scenes in the film turning out, as choreographer Kenny Ortega put it, “as one of the most delicate and honest moments in the film.”

Share

betreuer mit zweitstimme?

Ich hab mir noch nie Gedanken gemacht darüber, dass Wahllokale oft Altenheime sind.

Was mein Vater zu berichten wusste, hat mir allerdings zu denken gegeben:
Bei der heutigen Kommunalwahl traf er am frühen Morgen beim Urnengang auf eine ganz offensichtlich desorientierte und demente alte Dame, die von einer Pflegekraft oder einem Sozialarbeiter zur Wahl geschoben wurde, vielleicht im wahrsten Sinne des Wortes:

Der Betreuer begleitete die verwirrte Dame mit in die Wahlurne.

(c) brit / PIXELIO.DE

Ob da nun eine Beeinflussung stattgefunden hat, mag sich jeder selbst denken. Aber in jedem Fall wäre das sicher nicht der erfolgloseste Weg, an einem Wahltag gleich mal hundert Stimmen oder so im eigenen Sinne bereitzustellen … Und dabei muss man die Wähler dann nur mal grad um die Ecke rollern. Natürlich sind nicht alle Heimbewohner nicht mehr im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte und hoffentlich werden nur die wenigsten Betreuer auf dumme Gedanken kommen. Aber das find ich schon bedenkenswert. Schulen tun’s ja auch als Örtlichkeiten.

Bild: (c) brit / PIXELIO.DE

Share

ein etwas anderer michael jackson.

Der Tod von Michael Jackson erinnert mich mal wieder auf tragische Weise an die furchtbare Macht des Agenda Settings. Was man selten sieht, hab ich mir heute angeguckt.

“I don’t ever want to be buried. I want to live forever.”

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=f3BZqRCvviA[/youtube]

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Jck_nM_1wPg[/youtube]

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=IhK1cKBut_o[/youtube]

Share

solokarpfen: eier wie steine.

Schön auf den Punkt gegart, überaus lesenswert: Solokarpfen — Eier wie Steine.

Malte Weldings Psychogramm (oder ist es eine Phänomenologie?) von Frank-Walter und Angela. Mit Waldspaziergang, ohne Hochsommerschweiß.

Share

twittern verboten.

Nach dem Skandal jetzt eine Initiative zum Twitterverbot für allzu fröhlich zwitschernde Abgeordnete?

Welt.de berichtet:

“SPD-Fraktionschef Peter Struck hatte die Abgeordneten aufgefordert, das Twittern umgehend zu unterlassen.”

twitter-verbot-vogel

Share

twitter ist der neue mac.

Grad bin ich wieder mal auf ein Also-ich-twitter-ja-nicht-Bekenntnis (nur als pars pro toto genannt) gestoßen, derlei gibt es mittlerweile unzählige.

Ich darf dazu bemerken: Das Medium ist nicht immer die Message.

Und Twitter ist freiwillig. Das Einloggen, das Schreiben, das Lesen, das Kommunizieren, das Auswählen der Follower, die Frequenz des Reinguckens, aber auch das Weggucken.

Mich nervt Twitter überhaupt nicht, aber die Ich-twitter-nicht-weil-Beiträge haben schon ne ziemliche Frequenz – die nerven mich nicht, weil sie mich interessieren, aber verwundern tun sie mich schon.

tweet: my history class hates me because i have a twitter

Kein Mensch schreibt drüber, ob er denn nun noch handschriftliche Briefe schreibt, ob er bei Youtube reinguckt oder nicht, ob er das Internet nutzt oder nicht (gut, Blogeinträge darüber, warum jemand nicht bloggt, das findet man per se selten).

Bei jedem Kommunikationskanal, bei jedem Medium kommt’s doch auf den Inhalt an. Klar gibt’s bei Youtube Schrott, in Briefen geistigen Müll und bei Twitter Nichtigkeiten. Aber normalerweise ist die Reaktion auf Ablehnung doch Desinteresse und einfaches Ignorieren?

Read more »

Share