Archiv der Kategorie: virtuelle fundstücke

wolle pommesbude eröffnen?

pommes2Wer vielleicht als Text-Freelancer hier liest, eigentlich aber doch immer schon viel lieber nen Imbiss aufmachen wollten, sich bisher aber nicht so recht getraut hat, weil er oder sie nicht wusste, was man da so alles braucht außer ner Friteuse und „Brat fettlos mit Salamo ohne“, der ist bei Eva und Biggi an der richtigen Adresse – vor allem in Rechtsfragen rund um Gründung, Gaststättenerlaubnis und Co. Ist die Erlaubnis erstmal da, gibt’s News zu kulinarischen Genüssen aus dem Imbiss und Branchennwes für Imbissbetreiber dann immer in der Pommeswelt a.k.a. Frittenblog – auch zum Einpacken und Mitnehmen als RSS-Fütterung, versteht sich. Ein recht leckeres Joint Venture, find ich. Aber wie krieg ich den Geruch jetzt wieder hier raus?

die screenagers arbeiten an ihrer website.

Sie sind – ob nun absichtlich überzeichnet oder nicht, da bin ich mir nicht sicher, aber ich glaub schon – typische Berater, typische Kreative und typische „Neue“ und sie haben typische Probleme dabei, die Deadline des Relaunchs der eigenen Homepage zu halten. Wirklich sehenswert, die Baustellenseite der screenagers® angewandte digitale und analoge Kommunikation GmbH. Mit dem Zeug zum Superhit in den Charts viraler Kampagnen. Allerdings dürfte sich die komische Seite wohl eher Kollegen erschließen als Kunden. Oder?

Und ich hab ein neues Wort von den Austrianern gelernt: „leiwand“ für cool. Der Begriff stammt übrigens von einer Biermarke namens Leiwand ab, das alle so super fanden, dass der Name zum Synonym für was wirklich Tolles wurde. :-)

via Biggi und Texttreff

haare wie gisèle.

Heute ist so ein Tag. Ich soll will 37 Dinge schaffen, wie krieg ich 2 hin? Das Wetter schwankt zwischen 100 Meter Wassersäule und vogelzwitscherndem Sonnenschein, Blutdruck und Laune tanzen Bossanova. Kein Wunder, dass man da leicht ablenkbar ist, oder? Zum stringenten Arbeiten brauch ich stringente Umweltbedingungen. Und eine innere Firewall gegen die Verlockungen des Web.

In diesem Fall war es Bossy schon wieder. Diesmal: „Celebrity Hair. Theoretically Speaking.“ Ja, da muss ich mal gucken. Und nur mal kurz was probieren. Schlupp, schon eingesaugt in den Superablenkungssog. Aber es gibt ja am Ende auch ein vernünftiges Ergebnis in Sachen Frisurenpotenzial. Schon wegen der Aspekte Selbstmarketing, Imagepflege, Typ- und Selbstfindung.

Wobei ich gar nicht so recht weiß, was ich da besonders passend finden soll. Aber die Erkenntnis, dass meine eigenen Haare von allen noch am ehesten wie die von Gisèle Bündchen aussehen, das is doch schon was … Weiterlesen

bossys super armutsparty.

Ich will auch ne Armutsparty! Vielleicht zum Geburtstag, weil sich dieses Jahr von der Zahl her so hübsch anbietet, damit eine Einladung zu gestalten. (Wenn Typografie nicht mal schon ein prima Grund zum Feiern ist.) Oder ich klau Bossy einfach die charmante Idee von „misery loves company“ – man wird ja nicht jünger. ;-)

Aber vor allem ist Bossys Poverty-Party-Konzept einfach sehr nett, nicht nur für Krisenzeiten. Und ich find’s ganz und gar nicht uncouth.

Am coolsten find ich aber:

Warning: The Opinions expressed in this blog are not necessarily the opinions of this blog. Bossy does not sanction underage drinking. Neither does she condone it. And as soon as Bossy is finished looking up sanction and condone in her dictionary, she may still have time to fix a vodka tonic for her son.

:-)

Interessant sind aber auch die Reaktionen:

reen: „Potlucks are the only way to go – everyone gets to sample the variety of their friends’ favorite dishes which helps them get to know each other better. Who doesn’t love to talk about FOOD? And yes, the initial food and booze expenses are offset by the leftovers so it’s poverty-friendly!“

evolving: „Dear Bossy’s Friend,

Potlucks are SOOOO couth. In fact it’s very european. Show up empty handed and THEN you’re rude! Trés chic Bossy!“

Wer hätte gedacht, dass Potlatch-Parties da als besonders europäisch gesehen werden? :-)

ein seo-text ist ein seo-text ist ein seo-text.

Ein Paradoxonebeispiel, wie es im Buche steht – im Handbuch für SEO-Experten. Eine Seite, total unauffällig optimiert für „doppelter Content prüfen“ (warum eigentlich nicht für „doppelteN Content prüfen“?) – ich zähle ein 22-faches Vorkommen auf der Seite – und dabei so schwurbelig konstruiert, dass es einem schwindelig wird. Wie gut, dass ich Werbetexterin bin und nicht für Menschen unlesbare Suchmaschinentexte für Kleines schreiben muss. Toi, toi, toi. :-)

tina im bild.

Bei einer Anfrage von Biggi im Texttreff hab ich aufgepasst und die eintrudelnden Links besucht, vor allem bei Photofunia bin ich hängengeblieben  – mit ganz lustigen Ergebnissen, wie ich finde: