sprachliches

whenbaddesignhappenstogoodpeople.

Wasser auf meine Mühlen, wenn ich lese:

“We’re on a mission to save good people from bad websites.”

Und ich mag ja sprechende URLs: www.whenbadwebsiteshappentogoodpeople.com. Bin gespannt, wie’s da weitergeht.

Übrigens weitergeleitet von www.doineedaflashintro.com via Schwesterherz deadseriousdesign. Wie gut, dass ich ne Flash-Seite hab – mit HTML-Intro . :-)

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kiss, kiss, bang.

Schade, kann ich heute wahrscheinlich gar nicht gucken, den deutschen Beitrag zur Eurovision

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protext und txthype: umfragen über umfragen.

Sie sind nicht nur perfekt als kleine Übersprungshandlung zwischendurch, sondern auch unabdingbar für neue Erkenntnisgewinne: Umfragen und Studien. Hier hab ich zwei besonders hübsche, wichtige und längenmäßig überschaubare Exemplare für das Mittagspäuschen:

Göran Hielscher, ein alter Bekannter meiner Schwester, seines Zeichens Mediengestalter und Student des Studiengangs Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikationan der HdK Berlin, ermittelt Meinungen und Interessenslagen zu Fragen der Sprachkultur – auch im Hinblick auf den Launch eines Magazins für Sprachkultur …

Protextbewegung, die bald kommende Mutterseite zum Textguerilla-Blog, fragt nach der Qualität der Tageszeitungen in Deutschland. Da bin ich ja mal gespannt wie ein Flitzebogen …

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Zeiger-Buffet encore une fois.

zeigen sie uns doch mal unsere zutaten

zeigen sie uns doch mal unser sortiment

Das Zeigerbuffet ist schon eine spezielle Sache und verdient noch einen eigenen Eintrag, find ich.

Das ist nämlich eine echt neue Sache.

Es gibt hier

“mehr als 40 Fertig-Gerichte zur Auswahl”.

Man muss also seine Tiefkühlkost nicht mehr allein daheim zu sich nehmen – ist doch toll!

Und wie’s geh? Ganz einfach:

“Zeigen Sie uns das gesamte Sortiment des Hauses, wir bereiten es frisch für Sie (gegen kleiner Aufpreis)”

Alles klar? Hier auch nicht. Ich fürchte, ich muss mir das mal anschauen.

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ein madenhacker hackt dem anderen keinen hacken ab.

Nicht nur, weil ich heute beruflich mit Madenhackern zu tun hatte, auch weil mir das Phänomen heute irgendwo bei Twitter begegnet ist, will ich es ansprechen: das inflationäre Hacken.

Ständig wird irgendwo nachgehackt, hinterhergehackt, etwas abgehackt, ein Hacken an irgendwas gemacht – das muss aufhören!

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karton für 61 euro.

Die Macht der Sprache zeigt sich mal wieder von seiner blödesten Seite. Ich bin grad bei einer Konsumrecherche über eine Auktion mit dem Titel “Nintendo Wii Fit Balance Board ORIGINAL VERPACKUNG” gestolpert. Da könnte man meinen, es ginge um ein Wii Balanceboard und Wii fit Software – und dann kriegen die eifrigen Bieter hinterher nur einen leeren Karton …

(Nein, ich hab nicht mitgeboten und ich verkaufe jetzt auch keine Orginalkartons von Hauselektronik.)

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kale – apple-sprech?

Apple hat mich angesprochen (eigentlich ja schon immer). Ich hab’s angeklickt und erhalte kryptische Anweisungen:

“Tragen Sie das einmalige Apple Shopping-Ereignis in Ihren Kale.
Diesen Freitag.”

Ist das die eingedeutschte Version von iCal?
Und wie soll ich das dahintragen?
Ist das Tragen am Freitag nicht schon zu spät?
Hätte ich die kleinen Pfeilchen nicht gesehen, ich wüsste eh gar nicht, wo die Geschenke lauern.

Apple braucht neue Texter, yeah. :-)

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frische ware eingetroffen.

Ich geb’s zu, ich kannte es nicht. Aber da es für

bramarbasieren (prahlen, aufschneiden, großtun [siehe Bramarbas])

auch nur 124 Google-Treffer gibt, sei mir das vielleicht verziehen. Dann hab ich in Berichten zur Finanzkrise auch gleich noch

Filibuster (Als Filibuster, be['filibustə] ae['filibʌstə] wird im Senat der Vereinigten Staaten die Taktik einer Minderheit bezeichnet, durch Dauerreden eine Beschlussfassung durch die Mehrheit zu verhindern oder zu verzögern. Dabei wird hinter den Kulissen meist zugleich fieberhaft versucht, Überzeugungsarbeit bei einzelnen Senatoren der Mehrheitsfraktion gegen den Beschluss zu leisten (Lobby-Politik). Der Filibuster ist kein neues Phänomen, sondern geht auf die römische Tradition der Ermüdungsrede zurück.)

kennengelernt.

Nachdem Susi letztens zumindest meinen passiven Wortschatz um kaprizieren und den aktiven um nachkarten erweitert hatte, hab ich jetzt zählbar noch viel mehr Sprachkompetenz. Danke!

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