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reiserei
menschliche wärmflaschen im holiday inn.
Noch haben wir London ja nicht gebucht … Aber ich glaube, im Sommer brauchen wir das Angebot der menschlichen Bettvorwärmer im Hotel (kein Witz!) dann auch nicht mehr. Wie das aussieht? Bitte hier entlang.
eine nacht in dortmund: tina testet das all seasons hotel.
Ich bin sehr gern Texterin. Aber ein Job, der mir auch gefallen könnte, ist Hoteltesterin. Ich liebe es, im Hotel zu nächtigen. Nicht in jedem Hotel, ein wenig Komfort sollte es schon bieten … Jedenfalls hab ich gern zugesagt, als ich gebeten wurde, mein kritisches kleines Haupt mal testweise im all seasons Hotel in Dortmund zu betten. (Und ruhig auch zu bloggen, wenn mir was nicht gefällt, das war die Hauptvoraussetzung.)
Das all seasons Hotel kannte ich noch nicht, kein Wunder, ist ja auch ziemlich neu. Und ziemlich versteckt liegt das Low budget Designhotel noch dazu, dafür aber verkehrsgünstig – nämlich an der Kreuzung Autobahnauffahrt von A40 und B235.
Der Empfang war herzlich, der Mitarbeiter überaus kommunikativ, ich glaube, nicht nur weil ihm ein wissendes Lächeln übers Gesicht huschte, als ich mich anmeldete. Er erzählte gleich ein bisschen was über Geschichte und Konzept des Hauses: Als Accor all seasons in Frankreich gegründet, machen sich die Kette fürs günstige Designhotel jetzt auch in Deutschland breit, mit ersten Häusern in Hamburg und … tadaaa, seit Herbst 2009 auch in Dortmund. :-)
Da, wo seit 1939 erst Munition und dann Maschinen gefertigt wurden, nächtigen jetzt jede Menge Menschen. Und das nicht schlecht, wie die Bilder zeigen. Low budget Designhotel, das klingt erstmal nach nem schwarzen Schimmel. Doch die Architekten haben einige Rafinesse eingebracht, um auf kleiner Fläche recht viel fürs Auge zu bieten: Die Zimmer sind allesamt ebenerdig in die Halle eingebaut, um zwei Innenhöfe herum, wo man sich heute als Raucher zur Pause unter dem Heizpilz tummeln kann.
Mein Zimmer ist ein kleines, aber ein feines. Die Einrichtung ist funktional und durchaus ansehnlich, das kann als Designhotel durchgehen, immerhin finden sich da maßgeschneiderte Möbelchen, eine Collage aus dreierlei Fußböden und sogar ein komfortables Bett mit raffinierter Unterbodenbeleuchtung. Da hab ich’s mir gleich mal gemütlich gemacht. Aber ich hatte ja noch was vor und so hab ich erstmal ausgiebig die Dusche getestet. Die funktionierte auch prima.
- Bett mit Unterbodenbeleuchtung
- Tina beim Inspizieren im Bad
- Das Bad, recht geschickt eingebaut
- Bonbon auf dem Kissen
- Kosmetik in der Dusche
- Tina beim Testen mit Diffusor
- Testen ist schwere Arbeit
- Ich bin dann mal weg …
- Auch das: Flecken im Vorhang
- Hübsche grüne Kissen auf der Eckbank drapiert
- Ablagen für den längeren Aufenthalt
- Gemütlich auf dem Hotelbett vorm Fernseher
- Der nächtliche Hotelflur in der ehemaligen Maschinenhalle
- Kontrastprogramm: Emergenza mit Cryptic Lane im Zwischenfall
- Nochmal Cryptic Lane
- Zurück im Zimmer: Sportfernsehen
- Mappe mit Infos
- Von der Maschinenhalle zum Hotel
- Hotelbettaugen: Stauballergie?
- Relikt aus der Industriekultur
- Der Eingangsbereich, rollstuhlgerecht
- Netter Empfang mit Kaffee und Blick zur Bar
- So sah’s hier früher aus
- Kaffee und Tee im Self-Service
- Rezeption und Bar in einem
- Die Sitzecke mit Weihnachtspalme (nicht im Bild)
- Bisschen karg: das Hotelaquarium
- Tierische Belegschaft
- Frühstück wie zuhause
- Ein üppiges Frühstück als Buffet
- Der Raucherhof
- Stromfresser Elektroheizung?
- WLAN funktioniert bestens
- Morgendliches Stillleben
- Blick aus dem Fenster mit Brauerei
- Dreierlei Fußboden
- Noch ein letzter Blick ins Zimmer …
Nach Dusche und Abendtoilette ging’s weiter ins Zwischenfall, gar nicht weit vom Hotel weg in Bochum-Langendreer, wo die talentierten Jungs von Cryptic Lane zu Recht den zweiten Platz beim Emergenza Festival holten und damit die Qualifikation für die nächste Runde.
Zurück im Zimmer, hab ich mich da wieder hübsch eingekuschelt, ein bisschen durchs Fernsehen gezappt, durch eine ziemlich krude Senderauswahl allerdings (da fehlten wichtige Sender wie RTL ;-) das hab ich natürlich am nächsten Tag mal gemeldet). und schließlich richtig gut geschlafen. Am nächsten Morgen war ich ein bisschen verschwollen, vielleicht hab ich da doch eine Allergie gegen Hotelbetten oder Hausstaub?
Das Frühstück im all seasons Hotel wurde mir schon von der agilen Aushilfsservicekraft am Abend empfohlen worden und es war wirklich gut. Kein überbordender Luxus im Low budget Designhotel, aber mit allen, was man so braucht. Brötchen, Croissants, Obst, Cerealien, ziemlich viel Käse und Aufschnitt, leckerer Saft, gekochte Eier und so weiter …
Och ja, ich hätte da noch eine Nacht bleiben können – aber ich hab dann um 12 Uhr ausgecheckt und mich auf den Heimweg begegen, ist ja wahrlich nicht weit nach Lütgendortmund gewesen …
Ich hab sie emsig gesucht, die Makel und Mängel, aber nicht viel gefunden. Da waren unschöne Flecken im Vorhang, das Zimmer war nicht gerade groß, der Ausblick nicht allzu pittoresk und im Badezimmer hatte der Heizkörper einen Anschluss ans Stromnetz, das ist nicht gerade nachhaltig. Dagegen hat die Klimaanlage im Zimmer allerdings sogar ne Fernbedienung und auch einen Ökomodus. :-)
touring band: pearl jam play europe.
Ich hab noch nicht mal Reviews zu den Shows im Spätsommer geschrieben, da plant Pearl Jam schon die nächste Tour. Ok, London und Berlin sind gekauft (da und da waren wir doch grad erst?), jetzt braucht es nur noch wieder ein adäquates Hotel …
Mein Köfferchen packe ich allerdings morgen schon – wohin der Minitrip diesmal führt, darüber dann später mehr.
Festivals find ich toll, aber mit steigendem Alter wächst auch meine Komfortliebe. Da bin ich noch unentschlossen. Wobei Pearl Jam in Nimwegen nur toll sein kann. Werchter ist auch nicht weit weg und nach Portugal wollte ich doch schon lange. :-)
Hier kommen erstmal die Tourtermine, die sich Freunde toller Musik schon mal angucken sollten:
PEARL JAM Tour in Europa 2010
22. Juni 2010 – Dublin, Ireland – 02 Arena
http://www.ticketmaster.ie/latest_news? … omeA_news3
23. Juni 2010 – Belfast, Ireland – Odyssey Arena
http://www.odysseyarena.com/pearl-jam.html
25. Juni 2010 – London, England – Hard Rock Calling Hyde Park
http://www.hardrockcalling.co.uk/news/index.aspx
27. Juni 2010 – Rockin’ Park – in Goffertpark in Nijmegen (NL)
http://www.livenation.nl/festival/49/ro … rk-tickets
30. Juni 2010 – Berlin, Germany – Wuhlheide
http://www.tickets.de/en/customer/home
01. Juli 2010 Gdynia (Open’er festival)
http://opener.heineken.pl/en
03. Juli 2010 – Arras, France – Main Square Festival
http://www.mainsquarefestival.fr/2009/?p=51
04. Juli 2010 – Werchter, Belgium – Rock Werchter Festival
http://www.rockwerchter.be/en/news/arti … d1cbcb3f91
06. Juli 2010 noch nicht confirmed
09. Juli 2010 Bilbao (BBK Live Festival)
http://www.bilbaobbklive.com/2009/
10. Juli 2010 – Oeiras, Portugal – Optimus Alive Festival
http://www.optimusalive.com/#
london food.
Von wegen nur mushy peas oder fish und chipse – da gibt’s richtig leckere Sachen in England. Das finde übrigens nicht nur ich, auch Britta hat schon (und zwar richtig schön ausführlich, als richtiger Ratgeber) über die kulinarischen Vorzüges der Insel berichtet.
Schon zum Frühstück geht’s lecker los – wobei wir hier auf der lauschigen Hotelterrasse erst gegessen und dann fotografiert haben.
Und da gibt’s auch Essenssachen, die schräg aussehen.
In diesem Fall übrigens Algensalat.
konzertreise, teil 2: london, mainly vom boot aus.
Einen Tag nach der Heimkehr aus Berlin ging’s weiter in eine noch tollere Stadt:

Ja, London! Allerdings eher, um Pearl Jam zu sehen und uns bummelnd in der Stadt zu tummeln, statt nach Prinzen zu suchen.
Da sah ich das Propellergesicht meiner Schwester zum allerersten Mal. Propeller sind doch ziemlich 2008.
Von Gatwick aus per Choo-choo von Platform 4 aus (kleine Hommage an die Arctic Monkeys, ja ja und auch mal ein Bild von mir) und dann mit der Jubilee Line Tube weiter in die Docklands, nach Rotherhithe …
… wo uns ein formidables Hotelzimmer erwartete. Mit einem Flussblick, der selbst einen viertägigen Aufenthalt im Bett zum erfüllten Kurzurlaub gemacht hätte …
Da war aber nicht nur der Fluss, sondern auch der Innenhof des Hilton Docklands vom Balkon aus, wo in der ehemaligen Columbia Wharf noch ein antikes Schiffchen eingedockt liegt. Wegen Glitschigkeit war nur leider der Zutritt aufs Sonnendeck verboten. Read more »























































