Gestern im Edeka in Oer-Erkenschwick. Ein riesiges Mekka auch für Feinkost-Freunde – kaum etwas, das man da nicht bekäme. Überhaupt scheinen sich die roßen neuen Edekas im Vest zu wahren Konsumtempeln zu mausern, Castrop-Rauxel, Oer-Erkenschwick und Datteln wurden von mir schon heimgesucht.
Im Markt finden sich allerdings auch Absonderlichkeiten. Joghurt mit Mais zum Beispiel, da darf ich gar nicht dran denken, da wird mir gleich ganz anders. Aber auch diese fragwürdige Aktion “Saufen für die Jugend” – oder wie darf man das hier deuten? “Vom Erlös jeder verkauften Flasche wird 1 Euro gespendet!”
Seit langem wundere ich mich darüber, warum wir Nahrung mit Bio-Etiketten auszeichnen und höher bepreisen, weil da (im besten Fall zumindest, hoffentlich) kein Gift drin ist, kein Genkram, kein Konservierungskram oder Farbstoff, Insektizid oder Unkrautvernichter.
Müsste die “normale” Nahrung nicht der Standard sein – die ungiftige, unbelastete, aromatische? Verkehrte Welt, oder?
Dazu passt auch der Trailer des Films “Food Inc.”, der mir da grad auf dem Pearl-Jam-Account by Youtube unterkommt:
Wer vielleicht als Text-Freelancer hier liest, eigentlich aber doch immer schon viel lieber nen Imbiss aufmachen wollten, sich bisher aber nicht so recht getraut hat, weil er oder sie nicht wusste, was man da so alles braucht außer ner Friteuse und “Brat fettlos mit Salamo ohne”, der ist bei Eva und Biggi an der richtigen Adresse – vor allem in Rechtsfragen rund um Gründung, Gaststättenerlaubnis und Co. Ist die Erlaubnis erstmal da, gibt’s News zu kulinarischen Genüssen aus dem Imbiss und Branchennwes für Imbissbetreiber dann immer in der Pommeswelt a.k.a. Frittenblog – auch zum Einpacken und Mitnehmen als RSS-Fütterung, versteht sich. Ein recht leckeres Joint Venture, find ich. Aber wie krieg ich den Geruch jetzt wieder hier raus?
Von wegen nur mushy peas oder fish und chipse – da gibt’s richtig leckere Sachen in England. Das finde übrigens nicht nur ich, auch Britta hat schon (und zwar richtig schön ausführlich, als richtiger Ratgeber) über die kulinarischen Vorzüges der Insel berichtet.
Schon zum Frühstück geht’s lecker los – wobei wir hier auf der lauschigen Hotelterrasse erst gegessen und dann fotografiert haben.
Und da gibt’s auch Essenssachen, die schräg aussehen.
Ich will auch ne Armutsparty! Vielleicht zum Geburtstag, weil sich dieses Jahr von der Zahl her so hübsch anbietet, damit eine Einladung zu gestalten. (Wenn Typografie nicht mal schon ein prima Grund zum Feiern ist.) Oder ich klau Bossy einfach die charmante Idee von “misery loves company” – man wird ja nicht jünger. ;-)
Aber vor allem ist Bossys Poverty-Party-Konzept einfach sehr nett, nicht nur für Krisenzeiten. Und ich find’s ganz und gar nicht uncouth.
Am coolsten find ich aber:
Warning: The Opinions expressed in this blog are not necessarily the opinions of this blog. Bossy does not sanction underage drinking. Neither does she condone it. And as soon as Bossy is finished looking up sanction and condone in her dictionary, she may still have time to fix a vodka tonic for her son.
:-)
Interessant sind aber auch die Reaktionen:
reen: “Potlucks are the only way to go – everyone gets to sample the variety of their friends’ favorite dishes which helps them get to know each other better. Who doesn’t love to talk about FOOD? And yes, the initial food and booze expenses are offset by the leftovers so it’s poverty-friendly!”
evolving: “Dear Bossy’s Friend,
Potlucks are SOOOO couth. In fact it’s very european. Show up empty handed and THEN you’re rude! Trés chic Bossy!”
Wer hätte gedacht, dass Potlatch-Parties da als besonders europäisch gesehen werden? :-)
Das Photomagazin JPG veranstaltet gerade einen Wettbewerb, der prima in die Welt der Habseligkeit passt: Objects don’t offer opinions, or even move without the assistance from the living. But with a little imagination and some direction from you, these objects can do and say quite a lot. For this photo challenge, bring objects to life. […]
Bei der fulminanten SWISS MISS ist er mir hier untergekommen, der wundervolle Gummibär-Chandelier, den es bei jellio.com gibt, Preis auf Anfrage: “… a sweet chandelier made of approximately 5,000 hand-strung acrylic gummi bears. (A process which takes about two months to complete) Only ten will ever be made, and each one will be a little […]
Isser nicht wunderschön, der minimalistische Mülleimer von Shigeichiro Takeuchi, seines Zeichens japanischer Designer vom Shigeichiro Studio? Wie schade, dass man im Netz so viele wunderschöne Produkte findet, zu denen aber Preis und Bezugsquelle fehlen … via Ian Claridge […]