gaumenfreuden

saufen für die kinder.

Gestern im Edeka in Oer-Erkenschwick. Ein riesiges Mekka auch für Feinkost-Freunde – kaum etwas, das man da nicht bekäme. Überhaupt scheinen sich die roßen neuen Edekas im Vest zu wahren Konsumtempeln zu mausern, Castrop-Rauxel, Oer-Erkenschwick und Datteln wurden von mir schon heimgesucht.

Im Markt finden sich allerdings auch Absonderlichkeiten. Joghurt mit Mais zum Beispiel, da darf ich gar nicht dran denken, da wird mir gleich ganz anders. Aber auch diese fragwürdige Aktion “Saufen für die Jugend” – oder wie darf man das hier deuten? “Vom Erlös jeder verkauften Flasche wird 1 Euro gespendet!”

Saufen-fuer-die-Kinder

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2009 – a year in food.

Warum ich manchmal mein Essen fotografiere, weiß ich auch nicht. Aber es taugt zum Rückblick, find ich. :-)

Und dabei war nicht alles immer lecker …

food (76)

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food inc.

Bio-Essen ist die neue alte Vorzugsmilch.

Seit langem wundere ich mich darüber, warum wir Nahrung mit Bio-Etiketten auszeichnen und höher bepreisen, weil da (im besten Fall zumindest, hoffentlich) kein Gift drin ist, kein Genkram, kein Konservierungskram oder Farbstoff, Insektizid oder Unkrautvernichter.

Müsste die “normale” Nahrung nicht der Standard sein – die ungiftige, unbelastete, aromatische? Verkehrte Welt, oder?

Dazu passt auch der Trailer des Films “Food Inc.”, der mir da grad auf dem Pearl-Jam-Account by Youtube unterkommt:

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wolle pommesbude eröffnen?

pommes2Wer vielleicht als Text-Freelancer hier liest, eigentlich aber doch immer schon viel lieber nen Imbiss aufmachen wollten, sich bisher aber nicht so recht getraut hat, weil er oder sie nicht wusste, was man da so alles braucht außer ner Friteuse und “Brat fettlos mit Salamo ohne”, der ist bei Eva und Biggi an der richtigen Adresse – vor allem in Rechtsfragen rund um Gründung, Gaststättenerlaubnis und Co. Ist die Erlaubnis erstmal da, gibt’s News zu kulinarischen Genüssen aus dem Imbiss und Branchennwes für Imbissbetreiber dann immer in der Pommeswelt a.k.a. Frittenblog – auch zum Einpacken und Mitnehmen als RSS-Fütterung, versteht sich. Ein recht leckeres Joint Venture, find ich. Aber wie krieg ich den Geruch jetzt wieder hier raus?

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london food.

Von wegen nur mushy peas oder fish und chipse – da gibt’s richtig leckere Sachen in England. Das finde übrigens nicht nur ich, auch Britta hat schon (und zwar richtig schön ausführlich, als richtiger Ratgeber) über die kulinarischen Vorzüges der Insel berichtet.

Frühstück bei Hiltons

Schon zum Frühstück geht’s lecker los – wobei wir hier auf der lauschigen Hotelterrasse erst gegessen und dann fotografiert haben.

Frühstück bei Hiltons

Und da gibt’s auch Essenssachen, die schräg aussehen.

Algensalat

In diesem Fall übrigens Algensalat.

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vanillemilch aus dem strohhalm.

Irgendwann hab ich das mal irgendwo gesehen und gekauft – und ich fand’s lecker und clever:

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bossys super armutsparty.

Ich will auch ne Armutsparty! Vielleicht zum Geburtstag, weil sich dieses Jahr von der Zahl her so hübsch anbietet, damit eine Einladung zu gestalten. (Wenn Typografie nicht mal schon ein prima Grund zum Feiern ist.) Oder ich klau Bossy einfach die charmante Idee von “misery loves company” – man wird ja nicht jünger. ;-)

Aber vor allem ist Bossys Poverty-Party-Konzept einfach sehr nett, nicht nur für Krisenzeiten. Und ich find’s ganz und gar nicht uncouth.

Am coolsten find ich aber:

Warning: The Opinions expressed in this blog are not necessarily the opinions of this blog. Bossy does not sanction underage drinking. Neither does she condone it. And as soon as Bossy is finished looking up sanction and condone in her dictionary, she may still have time to fix a vodka tonic for her son.

:-)

Interessant sind aber auch die Reaktionen:

reen: “Potlucks are the only way to go – everyone gets to sample the variety of their friends’ favorite dishes which helps them get to know each other better. Who doesn’t love to talk about FOOD? And yes, the initial food and booze expenses are offset by the leftovers so it’s poverty-friendly!”

evolving: “Dear Bossy’s Friend,

Potlucks are SOOOO couth. In fact it’s very european. Show up empty handed and THEN you’re rude! Trés chic Bossy!”

Wer hätte gedacht, dass Potlatch-Parties da als besonders europäisch gesehen werden? :-)

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Zeiger-Buffet encore une fois.

zeigen sie uns doch mal unsere zutaten

zeigen sie uns doch mal unser sortiment

Das Zeigerbuffet ist schon eine spezielle Sache und verdient noch einen eigenen Eintrag, find ich.

Das ist nämlich eine echt neue Sache.

Es gibt hier

“mehr als 40 Fertig-Gerichte zur Auswahl”.

Man muss also seine Tiefkühlkost nicht mehr allein daheim zu sich nehmen – ist doch toll!

Und wie’s geh? Ganz einfach:

“Zeigen Sie uns das gesamte Sortiment des Hauses, wir bereiten es frisch für Sie (gegen kleiner Aufpreis)”

Alles klar? Hier auch nicht. Ich fürchte, ich muss mir das mal anschauen.

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