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Essen aus dem Food Truck für auf die Hand.

Admit it. Schon lange frag ich mich, warum von anderen gemachtes Essen für auf die Hand meistens schwer, kalorienintensiv, gern frittiert, abwechslungsarm und tendenziell ungesund gehört. In Amerika hab ich ganz viel gesundes Essen eine feine Alternative zum stationären Fast Food kennengelernt – und es war Liebe auf den ersten Blick: Food Trucks. Da gibt es Burritos, Tacos, Sandwiches, Dim Sum und all sowas. Vor allem, wenn sich viele Food Trucks zusammenrotten, wie ich es in San Francisco erleben durfte.

Food trucks in San Francisco

Food trucks in San Francisco

Essen aus einem Truck ist natürlich nicht automatisch gesund und leicht, aber es kann frisch sein und dazu noch bequem, weil es als Essen auf Rädern einem nicht selten auch noch entgegenkommt. (Anders als der süße Kjosk in Berlin ist der Food Truck hier wohl wirklich viel unterwegs.)

Food Truck food

Food Truck food!

Natürlich ist das mit den Food Trucks nicht nur einfach mobiles schnelles Essen, es ist auch so eine Lifestyle-Geschichte. Wie ja eigentlich immer. Doch während viele Lifestyle-Geschichten aus eigentlich guten Ideen ziemlich ungute Sachen machen, begrüße ich diesen Trend, fahrende Imbisse mit etwas anderem und vielfältigem Essen irgendwo in der Gegend anzutreffen. Mehr davon!

Food Truck Dortmund

Food Truck vor Phoenix West

Und gern auch mehr davon in meiner Nähe, im Ruhrgebiet. Und jetzt, als ich schon gar nicht mehr damit rechnete, stand da also dieser Food Truck, in Dortmund-Hörde auf dem Phoenix-West-Gelände. Einer, der früher ein amerikanischer Schulbus war. Natürlich musste ich mal gucken. Der freundliche Foodtrucker öffnete gleich die Luke und erklärte, dass es heute neben den üblichen Verdächtigen Pommes, Currywurst, Wraps (Wraps!) und Co. frischen Eintopf mit Wirsing gibt. Den duftenden Topf hielt er mir gleich unter die Nase.

Wirsing-Eintopf aus dem Dortmunder Food Truck

Wirsing-Eintopf à la Food Truck

Mit Eintöpfen hab ich’s nun eigentlich gar nicht so, aber der sah wirklich gut aus. Frisch. Und gesund. Hätte ich nicht gerade erst gefrühstückt gehabt … Ich werde also mal Ausschau halten nach dem hoffentlich ersten Truck einer ganzen Flotte von Food Trucks, die die Fast-Food-Kultur im Ruhrgebiet bereichern. Und dem Dortmunder Food Truck hoffentlich bald mal einen Besuch mit Testessen abstatten.

the world’s best carrot cake with pineapple and walnuts.

http://instagr.am/p/PkBT_roeZZ/ via Instagram

Rezept für den
Carrot Cake

3 Eier
1/2 Tasse Öl
1 Tasse Zucker
1/2 TL Zimt
3 Tassen Karotten
1/2 Tasse Walnüsse, gehackt (nicht zu klein)
3/4 Tasse Ananas, gecrusht
2 Tassen Mehl
2 TL Backpulver

In der Reihenfolge zusammenquirlen, bis man einen zähflüssigen Teig hat. In gut gefetteteter Form bei 180° C so 30 bis 40 Minuten lang backen (bzw. so lange, bis der Teig zurückspringt, wenn man draufdrückt). Man kann ihn bei kürzerer Backzeit auch auf ein Blech geben und als Blechkuchen backen.

Diese Glasur ist tatsächlich sogar verzichtbar, so lecker ist der Karottenkuchen auch so pur – oder nur mit etwas Puderzucker serviert.

Cream Cheese Icing

2 EL weiche Butter
1/4 Tasse Philadelphia
1 Tasse Puderzucker
1/2 TL geraspelte Orangenschale als Deko

Mischen und auf den ausgekühlten Kuchen geben.

saufen für die kinder.

Gestern im Edeka in Oer-Erkenschwick. Ein riesiges Mekka auch für Feinkost-Freunde – kaum etwas, das man da nicht bekäme. Überhaupt scheinen sich die roßen neuen Edekas im Vest zu wahren Konsumtempeln zu mausern, Castrop-Rauxel, Oer-Erkenschwick und Datteln wurden von mir schon heimgesucht.

Im Markt finden sich allerdings auch Absonderlichkeiten. Joghurt mit Mais zum Beispiel, da darf ich gar nicht dran denken, da wird mir gleich ganz anders. Aber auch diese fragwürdige Aktion „Saufen für die Jugend“ – oder wie darf man das hier deuten? „Vom Erlös jeder verkauften Flasche wird 1 Euro gespendet!“

Saufen-fuer-die-Kinder

food inc.

Bio-Essen ist die neue alte Vorzugsmilch.

Seit langem wundere ich mich darüber, warum wir Nahrung mit Bio-Etiketten auszeichnen und höher bepreisen, weil da (im besten Fall zumindest, hoffentlich) kein Gift drin ist, kein Genkram, kein Konservierungskram oder Farbstoff, Insektizid oder Unkrautvernichter.

Müsste die „normale“ Nahrung nicht der Standard sein – die ungiftige, unbelastete, aromatische? Verkehrte Welt, oder?

Dazu passt auch der Trailer des Films „Food Inc.“, der mir da grad auf dem Pearl-Jam-Account by Youtube unterkommt:

wolle pommesbude eröffnen?

pommes2Wer vielleicht als Text-Freelancer hier liest, eigentlich aber doch immer schon viel lieber nen Imbiss aufmachen wollten, sich bisher aber nicht so recht getraut hat, weil er oder sie nicht wusste, was man da so alles braucht außer ner Friteuse und „Brat fettlos mit Salamo ohne“, der ist bei Eva und Biggi an der richtigen Adresse – vor allem in Rechtsfragen rund um Gründung, Gaststättenerlaubnis und Co. Ist die Erlaubnis erstmal da, gibt’s News zu kulinarischen Genüssen aus dem Imbiss und Branchennwes für Imbissbetreiber dann immer in der Pommeswelt a.k.a. Frittenblog – auch zum Einpacken und Mitnehmen als RSS-Fütterung, versteht sich. Ein recht leckeres Joint Venture, find ich. Aber wie krieg ich den Geruch jetzt wieder hier raus?

london food.

Von wegen nur mushy peas oder fish und chipse – da gibt’s richtig leckere Sachen in England. Das finde übrigens nicht nur ich, auch Britta hat schon (und zwar richtig schön ausführlich, als richtiger Ratgeber) über die kulinarischen Vorzüges der Insel berichtet.

Frühstück bei Hiltons

Schon zum Frühstück geht’s lecker los – wobei wir hier auf der lauschigen Hotelterrasse erst gegessen und dann fotografiert haben.

Frühstück bei Hiltons

Und da gibt’s auch Essenssachen, die schräg aussehen.

Algensalat

In diesem Fall übrigens Algensalat.

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