frei arbeiten

arm und sexy: kommunikationsdesigner.

Gut ein Viertel der Kommunikationsdesigner lebt von weniger als 15.000 € Nettoeinkünften pro Jahr. Das ist die ernüchternde Bilanz einer Online-Umfrage, die der BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V. unter angestellten und freiberuflichen Kommunikationsdesignern vom 13.1. bis zum 19.1.2010 durchgeführt hat. 15.000 € pro Jahr, das sind 1.250 € monatlich für eine Berufsgruppe, die durchaus ein gewisses gesellschaftliches Ansehen genießt.

Weia. Wenn auch nicht so ganz überraschend.

Mir stellt sich immer dieselbe neue alte Frage, die nicht nur Kommunikationsdesigner betrifft, sondern auch Texter: Drücken die Kunden die Preise, sind Kreative in vorauseilendem Gehorsam so günstig und warum fehlt möglicherweise die Solidarität, was zu ändern?

Wie haben immerhin einen Anfang gemacht: www.protextbewegung.de.

via Kreativwirtschaft – Wirtschaftsförderung Dortmund

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lecker typolade.

Leckere Buchstaben, zart schmelzende Worte – das perfekte Geschenk, nicht nur für Texter, oder?
“Sag’s mit Blumen” war gestern …

Ich freu mich immer sehr über die leckeren Großbuchstaben aus Holland, die es zu Sinter Klaas gibt. Und umso mehr, dass “wir” da jetzt auch was zu bieten haben in Sachen Text aus Schokolade. Mit köstlicher Typolade.

via Stilsucht

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kunden aus der hölle – das original.

Nicht vorenthalten möchte ich allen geplagten Freelancern das Original zu den Kunden aus der Hölle:

Clients From Hell

Kostpröbchen gefällig?

Client: “Can you click the picture?”

Me: “No. What do you want it to do? Enlarge?”

Client: “No, I just want to click it.”

Me: “But when you click it, what do you want to happen?”

Client: “I just want to be able to click it.”

oder

Me: “So what’s your budget?”

Client: “Well we are well known amongst all the Russian billionaires so there is great potential for you to get your name out there by doing this project for free. Also I am a direct descendant of Genghis Khan.”

Danke an Melody für den Tipp via Texttreff!

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stundensätze – einmal ermitteln, einmal erkämpfen.

Die Freischreiber erläutern mit einem DIY-Tarifrechner sehr anschaulich, wie unzureichend sie die unlängst ausgehandelten Tarifverträge finden.

Guru 2.0 bietet derweil einen hübsch anschaulichen Stundensatzrechner a.k.a. Honorarkalkulator für Freelancer an. Bei dem irgendwie Sachen wie Krankenversicherung und Co. fehlen, der sonst aber prima für einen raschen oder auch detaillierten Überblick bietet. (gefunden bei Freelens, wo’s auch eine kleine Rezension des Rechners gibt)

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kollegen aus der hölle.

Oops, noch ein Fund: Der große Bruder zu den Kunden aus der Hölle. Hier kommen die Kollegen aus der Hölle.

Kostpröbchen gefällig? Voilà:

Ich: „Der Kunde fragt wiederholt nach den Daten, was ist denn da los bei euch?“
Kollege: „Unser Grafiker ist in Urlaub, und wir wissen nicht, wie wir die CD aus dem Mac bekommen sollen.“

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kunden aus der hölle.

Ein großartiges Blog namens „Kunden aus der Hölle“ hab ich bei AkadeMix gefunden und konnte nicht anders, als es ad hoc ganz durchzulesen – leider und gottseidank gibt es noch nicht so viele Einträge. Gottseidank aber nur, weil ich doch eigentlich keine Zeit hab grad …

Für sowas beispielsweise:

[...]

Kunde: „Ändern Sie das mal in richtige Texte, dann kann ich das auch abnehmen!“
Ich: „Gerne, dann senden Sie uns doch bitte die Texte, die wir einsetzen sollen.“
Kunde: „Denken Sie sich da mal etwas aus, ich habe dafür jetzt keine Zeit!“

Und ab in die Blogroll mit dir!

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pay the writer.

Hab ich das wirklich noch nie hier gepostet? Ich guck’s ja immer wieder gern … :-)

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typographische todsünden.

Wie geht das? Was man als Texter oder Designer schon immer mal wissen wollte – vieles davon findet man bei cleverprinting. Der Newsletter liefert prima Tutorials frei Haus, zum Beispiel für die Bildbearbeitung in Photoshop. Auch typografische Themen werden immer wieder aufgegriffen, von Basics bis hin zu kniffligen Fragen der Mikrotypographie.

Der aktuelle Newsletter klärt über die 13 größten Typo-Todsünden auf, hier nur mal eine exemplarisch:

Typosünde Nummer 11: Verschiefte Schrift


Eine Kursive ist eine Schrift eigener Art und keine per Knopfdruck schräggestellte
Schrift. Aber Achtung, es gibt Schriften, die als Kursive eine scheinbar »Verschiefte« haben. Die sind aber vom Schriftentwerfer mit Sorgfalt durchgearbeitet und nicht elektronisch verschieft.

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