die das leben schreibt

5 disappointing moments.

from darcel disappoints

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abgebrannt! wir helfen.

Trümmerteile auf der Straße vor dem Haus

Trümmerteile auf der Straße vor dem Haus

Nachbarn entdecken die bis zu fünf Meter hohen Flammen lange bevor die junge Familie selbst die Gefahr bemerkt. Die Mutter greift gegenwärtig das Kind und stolpert durch den Funkenflug in den Hausflur, der Vater schafft es erst später aus der brennenden Dachwohnung. Spät genug, um mit Verbrennungen und einer Rauchvergiftung auf die Intensivstation zu kommen.

So unfassbar es sein muss, mitten in der Nacht nicht nur knapp lebend der brennenden eigenen Wohnung zu entkommen, barfuß, mit Kind und Katze auf dem Arm durch die Funken zu stolpern und damit gottseidank zwar nicht das Leben, aber das geliebte und mit viel Liebe selbst ausgebaute Dach über dem Kopf so plötzlich zu verlieren, so überwältigend toll und auch trötzlich ist gottseidank die Solidarität im Netz.

Welches Gefühl es sein muss, vor den Trümmern des mühe- und liebevoll aufgebauten Zuhauses zu stehen, kann ich nicht mal erahnen. Aber ich kann mich freuen – über die Hilfsbereitschaft, auf die die rasch initiierte Aktion Abgebrannt! Wir helfen trifft: es ist viel, aber noch nicht genug!

Erlebnissen wie diesen

“Das Leben, wie ich es kannte, endete gestern, als ich halbnackt mit meinem Kind auf dem Arm vor den Flammen flüchtete.

Das neue begann damit, einen Tag später den lebenden Kater doch noch aus den Trümmern zu ziehen, nachdem wir ihn alle schon betrauert hatten. Aber ich konnte es nicht glauben, dass er tot sein sollte – und hatte Recht. (…)”

möchten wir möglichst rasch möglichst viele tröstliche, positive und hoffnungsfrohe Erlebnisse entgegenstellen.

Also: Bitte helft mit! Auch, wenn es mit einem scheinbar unscheinbaren Beitrag ist, gemeinsam – und nur gemeinsam! – können wir hier schnell und effizient helfen, den Verlust und den Schrecken zu überwinden, dabei zu helfen, beispielsweise Dinge des Alltags neu zu besorgen, Arbeitsmittel der beiden Web-Freelancer bereitzustellen, die Übergangswohnung rasch wohnlich einzurichten und der kleinen 2-jährigen Tochter den Zwangsumzug zu erleichtern.

Da die Mutter nicht nur eine hoch geschätzte Kollegin ist, sondern auch eine ganz liebe Netzwerkfreundin, die nicht nur immer ihr Expertenwissen großzügig zur Verfügung stellt, ohne die es mein Lieblingsnetzwerk Texttreff so heute nicht gäbe und von der ich beruflich wie persönlich sehr viel gelernt hab, würde ich mich sehr freuen, wenn ich auf diesem Weg den einen oder anderen Spender motivieren könnte, uns zu helfen.

Vorher/nachher

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schwer hörig.

Es fing damit an, dass Berlinessa bemerkte, wie ähnlich sich “I love you” und “Fuck you” sehen, wenn man mit Kopfhörern versucht, diese Wünsche und Bekundungen von den Lippen abzulesen. Es ging damit weiter, dass Herr NotQuiteLikeBeethoven, erklärte, was es mit den ebenfalls (when “mouthed”) ähnlich aussehenden Säften “olive juice” und “elephant juice” auf sich hat.

Das war schon ziemlich spannend, wurde aber noch übertroffen von einem faszinierenden Test, den er ebenfalls ebenda gepostet hat. Lippenlesen für Anfänger, quasi. Wenn man nicht drauf angewiesen ist, fast ein Spaß – auf jeden Fall aber eine eindrucksvolle Erfahrung, wenn man sich mal vorstellen will, wie schwierig Lippenlesen ist. Erst recht ohne Kontext und Wiederholungstaste.

Also ich hab 14 Minuten gebraucht und vor allem ganz lange für das zweite Beispiel …

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chronisch unpünktlich, monochrom ist doof und ab in eine polychrone kultur.

Ich bin über die Pünktlichkeit gestolpert. Was ich da zu sehen bekam, kann ich nicht für mich behalten, sind die Konsequenzen doch zu weitreichend.

Erstmal muss ich wohl in die Romandie, um niemanden durch einen Kulturschock zu gefährden:

So gilt es beispielsweise in der Deutschschweiz als höflich, ungefähr fünf Minuten vor dem verabredeten Zeitpunkt einzutreffen — in der Romandie jedoch ungefähr fünf Minuten nach dem verabredeten Zeitpunkt.

Ein verschiedener Umgang mit der Zeit kann also zu großen Kommunikationsproblemen oder gar Konflikten führen (siehe auch Kulturschock).

Dann scheint auch “Bauer sucht Frau” eine echte Alternative darzustellen:

Im Alltagsleben von auf die Landwirtschaft ausgerichteten Gesellschaften hat sekundengenaue Pünktlichkeit in der Regel keine Bedeutung. [...] In einer solchen Umgebung haben Uhren nur eine geringe Bedeutung und dienen höchstens der groben Orientierung.

Aber weil man sich auf dem Bauernhof ja immer so früh aus der Horizontalen quälen muss, ist das wohl auch nix. Bliebe die Suche nach einer eher vertikalen Kultur …

Gesellschaften mit einer horizontalen Zeitauffassung teilen ihre Zeit ein und haben Tendenz, jede Minute ihres Handelns zu planen und legen deswegen großen Wert auf Pünktlichkeit. Menschen in Gesellschaften mit einer vertikalen Zeitauffassung hingegen, verhalten sich diesbezüglich flexibler. Der Anthropologe Edward T. Hall (siehe Lit.) spricht von monochronen bzw. polychronen Kulturen.

Ein polychrones Zeitverständnis würde ich für eine Umsiedelung jedenfalls schon mitbringen. Achtung, der nächste Satz ist wirklich wunderschön. Eigentlich sogar beide.

Die Menschen in Gesellschaften mit polychronem Zeitverständnis haben Zeit. In zwischenmenschlichen Beziehungen und Kommunikationen ist der korrekte Abschluss der Interaktion wichtiger als die Einhaltung eines wie auch immer gearteten Zeitplans. Read more »

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wo ich bin, is raucherecke.

Frau Mense-Moritz hat nicht nur beim Geierabend nicht nur Bandscheibe.

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saufen für die kinder.

Gestern im Edeka in Oer-Erkenschwick. Ein riesiges Mekka auch für Feinkost-Freunde – kaum etwas, das man da nicht bekäme. Überhaupt scheinen sich die roßen neuen Edekas im Vest zu wahren Konsumtempeln zu mausern, Castrop-Rauxel, Oer-Erkenschwick und Datteln wurden von mir schon heimgesucht.

Im Markt finden sich allerdings auch Absonderlichkeiten. Joghurt mit Mais zum Beispiel, da darf ich gar nicht dran denken, da wird mir gleich ganz anders. Aber auch diese fragwürdige Aktion “Saufen für die Jugend” – oder wie darf man das hier deuten? “Vom Erlös jeder verkauften Flasche wird 1 Euro gespendet!”

Saufen-fuer-die-Kinder

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kunden aus der hölle – das original.

Nicht vorenthalten möchte ich allen geplagten Freelancern das Original zu den Kunden aus der Hölle:

Clients From Hell

Kostpröbchen gefällig?

Client: “Can you click the picture?”

Me: “No. What do you want it to do? Enlarge?”

Client: “No, I just want to click it.”

Me: “But when you click it, what do you want to happen?”

Client: “I just want to be able to click it.”

oder

Me: “So what’s your budget?”

Client: “Well we are well known amongst all the Russian billionaires so there is great potential for you to get your name out there by doing this project for free. Also I am a direct descendant of Genghis Khan.”

Danke an Melody für den Tipp via Texttreff!

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been too busy lately?

The strategies for dealing with being “so busy” are pretty basic:
1) Be less busy. If being busy really prevents you from doing something you want, stop being so busy. It’s not that complicated.
2) Stop complaining and enjoy it. Personally, I like busy. I had fun visiting the islands last week, but islands can be sleepy little places. In Fiji I sat by the pool for an hour, but then I got bored and went back to working on my projects.

It sounds intriguingly simple but it’s not that easy, being the right kind of (and level of) busy, my dear Art of Non-Conformity!

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