Da les ich auf der Startseite Titelseite des Stadtanzeigers, dass Graugänse Tagetes-Beete im hiesigen Stadtgarten plünderten – sie hinterließen unzählige Blümchen angefressen und zertrampelt.
Was macht das hiesige Grünflächenamt? Es setzt Hasenzäune um die Beete. Jetzt mag ich falsch gewickelt sein, in Zeiten lilaer Kühe sind vielleicht auch Gänse mutiert, aber können die nicht immer noch fliegen? Immerhin werden sie beim Äsen jetzt nicht mehr von Hasen, Füchsen oder Wölfen gestört …
EDIT: Ausschnitt vom Titelseitenbild. Mit Hasenzaun. Ohne Käfig.
Gäsenbild: © Marianne Hauck/Pixelio.de




Vielleicht waren nicht Hasenzäune, sondern ein Hasenkäfig gemeint und der Journi hat nicht gut recherchiert. Bei den Honoraren, die im Lokaljournalismus gezahlt werden, ist das ja möglich … ;-)
Ich fürchte, ich fürchte, es ist nicht an dem. ;-) Oder sieht so ein Käfig aus oder eine unüberfliegbare Barriere?
Wir wissen, dass bei den vielen Gänsen, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen Tiere des Stadtgartens sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, den Zaun um die Beete aktiv überfliegen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwere Beetezerstörer. Die bewegen sich in ganz anderen Gärten. Die sind versierte Flügelnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft.