2009

warum würstchen?

Ich hab’s nie verstanden, warum es zu Weihnachten bei so vielen Menschen Würstchen gibt. Das ist doch nicht lecker. Und ne gute Frage. Die Antworten sind inhaltlich ganz interessant, wenn auch viele sprachlich wehtun (ich sag nur “Urkristen”, “Cordeau Blue” und “Kekese”).

Also vom Zeitmangel in der 6-Tage-Woche über den Fokus auf den ersten und zweiten Feiertag bis zum solidarischen Volksessen ist alles dabei an Gründen, warum an diesem einen Feiertag der Aufwand mal klein gehalten werden soll. Ich freu mich allerdings, dass es bei uns nie Würstchen und Kartoffelsalat gibt, weder zu Weihnachten noch sonst. Ich find das nämlich gar nicht lecker, Prof. Wurst möge mir verzeihen. Aber ebenda (bzw. eigentlich im da präsentierten Wurst-Buch) findet sich auch einer der Gründe für meine fehlende Affinität zu Wurst und Gemengemayosalat:

Ethymologisch ist Wurst ein Gemenge, ein Mischmasch – man weiß nicht, was darinnen ist. Und will man es wissen?

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pay the writer.

Hab ich das wirklich noch nie hier gepostet? Ich guck’s ja immer wieder gern … :-)

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typographische todsünden.

Wie geht das? Was man als Texter oder Designer schon immer mal wissen wollte – vieles davon findet man bei cleverprinting. Der Newsletter liefert prima Tutorials frei Haus, zum Beispiel für die Bildbearbeitung in Photoshop. Auch typografische Themen werden immer wieder aufgegriffen, von Basics bis hin zu kniffligen Fragen der Mikrotypographie.

Der aktuelle Newsletter klärt über die 13 größten Typo-Todsünden auf, hier nur mal eine exemplarisch:

Typosünde Nummer 11: Verschiefte Schrift


Eine Kursive ist eine Schrift eigener Art und keine per Knopfdruck schräggestellte
Schrift. Aber Achtung, es gibt Schriften, die als Kursive eine scheinbar »Verschiefte« haben. Die sind aber vom Schriftentwerfer mit Sorgfalt durchgearbeitet und nicht elektronisch verschieft.

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was ist denn eigentlich kommunikationswissenschaft?

Nee, als Kommunikationswissenschaftler arbeite ich nicht bei der Telekom (heißt die überhaupt noch so?) und repariere auch keine Telefone. Womit man sich im Studium der Kommunikationswissenschaft so rumgeschlagen hat, erläutert ganz hübsch der Eintrag Kommunikationswissenschaft bei Wapedia. Zu wissen, wie man kommuniziert, warum man das tut, welche Motivationen, Zusammenhänge und Störungen es geben kann, ja doch, das hilft eindeutig bei der nur scheinbar profanen Arbeit als Werbetexter.

Das Arbeitsgebiet der Kommunikationswissenschaft überschneidet sich mit der Medienwissenschaft, deren Ansatz stärker sprach- und geisteswissenschaftlich angelegt ist.

Ach ja? Das überrascht mich dann schon. Immerhin hab ich meinen Abschluss von der geisteswissenschaftlichen Fakultät, wenn ich mich da richtig erinnere …

Aber auch, wenn’s hier und da mal ne kognitive Dissonanz gibt zwischen dem Gelesenen und dem Gelernten, lohnt es sich für Interessierte doch, da mal reinzugucken:

Inhaltsverzeichnis:
1. Forschungsfelder
2. Teildisziplinen
3. Geschichte
4. Publizistikwissenschaft = Kommunikationswissenschaft?
5. Forschungsmethoden
6. Theorien
7. Begriffe der Kommunikation
8. Studienmöglichkeiten
9. Literatur
10. Einzelnachweise
11. Weblinks

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den kannte ich noch nicht.

“Schlagschach” für Golf. Trifft’s ja … fast.

Ich hoffe, ich finde in der nächsten Saison mal ein bisschen mehr Zeit dafür.

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touring band: pearl jam play europe.

Ich hab noch nicht mal Reviews zu den Shows im Spätsommer geschrieben, da plant Pearl Jam schon die nächste Tour. Ok, London und Berlin sind gekauft (da und da waren wir doch grad erst?), jetzt braucht es nur noch wieder ein adäquates Hotel

Mein Köfferchen packe ich allerdings morgen schon – wohin der Minitrip diesmal führt, darüber dann später mehr.

Pearl Jam Nimwegen 060Festivals find ich toll, aber mit steigendem Alter wächst auch meine Komfortliebe. Da bin ich noch unentschlossen. Wobei Pearl Jam in Nimwegen nur toll sein kann. Werchter ist auch nicht weit weg und nach Portugal wollte ich doch schon lange. :-)

Hier kommen erstmal die Tourtermine, die sich Freunde toller Musik schon mal angucken sollten:

PEARL JAM Tour in Europa 2010

22. Juni 2010 – Dublin, Ireland – 02 Arena
http://www.ticketmaster.ie/latest_news? … omeA_news3

23. Juni 2010 – Belfast, Ireland – Odyssey Arena
http://www.odysseyarena.com/pearl-jam.html

25. Juni 2010 – London, England – Hard Rock Calling Hyde Park
http://www.hardrockcalling.co.uk/news/index.aspx

27. Juni 2010 – Rockin’ Park – in Goffertpark in Nijmegen (NL)
http://www.livenation.nl/festival/49/ro … rk-tickets

30. Juni 2010 – Berlin, Germany – Wuhlheide
http://www.tickets.de/en/customer/home

01. Juli 2010 Gdynia (Open’er festival)
http://opener.heineken.pl/en

03. Juli 2010 – Arras, France – Main Square Festival
http://www.mainsquarefestival.fr/2009/?p=51

04. Juli 2010 – Werchter, Belgium – Rock Werchter Festival
http://www.rockwerchter.be/en/news/arti … d1cbcb3f91

06. Juli 2010 noch nicht confirmed

09. Juli 2010 Bilbao (BBK Live Festival)
http://www.bilbaobbklive.com/2009/

10. Juli 2010 – Oeiras, Portugal – Optimus Alive Festival
http://www.optimusalive.com/#

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das trendbuch vom sinterklaas.

Ich hab ein Päckchen bekommen! Eigentlich haben sogar Schwester und ich ein Päckchen bekommen! Aus den Niederlanden! DANKE, JUDITH!

Es kam natürlich pünktlich, nicht nur zum deutschen Nikolaus, sondern sogar auch zum Sinterklaas am 5. Dezember. Hm, ich wusste, dass die großartige Judith mir ihr jüngstes Werk schicken wollte, eines der wenigen Belegexemplare des Trend Book zur Dutch Design Week Eindhoven, aber ich war dann doch unschlüssig, Verpackung und Gewicht passten ebenso gut zu den klassischen Schokobuchstaben. (Die ich sehr liebe, fast allzu sehr – denn ich hab’s schon geschafft, mein großes “T” so lange aufzubewahren, bis es abgelaufen war, es war doch einfach zu schade …)

Ich wollte gerade ansetzen zu ein paar Erläuterungen zu holländischen Adventsritualen, da finde ich die bei mädchen blogt schon aufs Feinste beschrieben, sie hat nämlich auch was von Sinterklaas bekommen:

In den Niederlanden [...] ist der Tag des  Heiligen Nikolauses ein ganz besonderer. Sinterklaas (wie er hier genannt wird) kommt mit dem schwarzen Piet einige Wochen vor dem 5 Dezember aus Spanien angereist. Dies wird sogar im TV übertragen, so dass auch jedes Kind seine Ankunft mitverfolgen kann. In dieser Zeit wird das Warten mit kleinen Geschenken erleichtert. Kinder bekommen z.B. Schokoladenbuchstaben in den Schuh gestellt.

Aber zurück zum Trend Book. Das Cover ist nett, aber nicht meine Lieblingsseite. Die hab ich auch noch nicht endgültig ausgemacht, aber das Büchlein werde ich auf jeden Fall noch aufmerksam durchsehen. Wenn ich doch nur schon wüsste, wann … ;-)

Ich zeig euch mal einige der schönen Seiten – für ein Designbuch finde ich das herrlich aufschlussreich und unprätentiös, ich glaube, deutsches Design ist im Gros irgendwie viel weniger charmant und verspielt. Zumindest der Ausschnitt, den ich noch aus meiner Arbeit im Design Zentrum NRW kenne … Und da hatten wir auch nicht so ein tolles eigenes Geschenkpapier mit Sachen drauf.

Damit nicht genug, da war noch was drin im Päckchen. Aber das verdient einen eigenen Eintrag. ;-)

Nikolaus 011 [640x480]

Nikolaus 016 [640x480]Nikolaus 013 [640x480] Read more »

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konzert zum mitnehmen.

Im fulminanten Blog von Phoenix hab ich’s aufgelesen, dieses außergewöhnliche kleine Konzert zum Einpacken, Mitnehmen und Schmunzeln.

Gefilmt wurde in Paris am Eiffelturm und unter einer Brücke unterhalb, dazu in einem Sightseeing-Bus, wo die Musik für ein Weilchen den Audioguide ersetzte, durchaus zur Freude der Touris, wie’s aussieht.

Gelungen sind nicht nur tolle und ziemlich spezielle Liveversionen von Songs, die ich sehr mag, sondern auch wirklich spitzenmäßige Bilder. Zum Beispiel, wenn man den Bus nimmt (Einbinden verboten, deshalb hier nur als Link):

Phoenix – Lizstomania / One time too many – A Take Away Show from La Blogotheque on Vimeo.

Dabei gestaltete sich das Vorspiel zum Dreh wohl gar nicht einfach:

We had been playing cat and mouse for months. We attended the same shows in Paris, talked a little, mentioning maybe we could do something together… to then see them leave, become huge, and even more intriguing, elusive. It took eight months [...]

And then, what ? Be one hundred percent cliché, but how ? Exaggerate the origins of a band that became famous abroad ? Or maybe go and film them where they earned the success they now have ? And then we thought about this funny video the band posted on July 14th on their blog, where they play “1901″ with an awful iChat wallpaper as a background. Eh, why don’t we do it again, but for real this time ?

Großes Tennis, würd ich sagen. Kreativ, aber nicht abgehoben, mit einem guten Schuss Making-of-Charme drin. Ich kannte das Konzept der großartigen Blogotheque noch gar nicht und hab dann mal gestöbert, da sind jede Menge origineller Kleinkonzerte, aufgenommen draußen in der Welt, zu finden: Concerts à emporter/Take away-Shows. Hut ab, Vincent Moon!

Jason Mraz hab ich gesehen und die Fleet Foxes, dann hab ich mich erstmal zusammengerissen und mir den Rest für später aufgehoben. Und doch nochmal eben die Phoenix-Videos angeguckt. Weil’s so schön war.

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