was ist ein walking bus?

Sollen die Kinder jetzt so tun, als säßen sie in einem imaginären Schulbus, wenn sie zur Schule laufen müssen? Netter Versuch …

walking bus

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Comments

  1. Vroni sagt:

    Diese Jugendverderber. ALKING les ich.

    Das W ist ein Neger im Tunnel. Ok darf man heute nicht mehr sagen: Ein Ei im Eigelb…, oer so…

  2. Biggi sagt:

    Kennste das nicht? Das ist ne tolle Sache. Grundschulkinder – meist Erstklässler, also Verkehrsanfänger – gehen gemeinsam zur Schule und werden von Eltern begleitet, die sich abwechseln. Dazu gibt es diese WalkingBushaltestellen. D.h. jede einzelne Familie muss ihr Kind nur bis an die Haltestelle bringen, dort übernimmt der “Busfahrer” und bringt die Kinder zur Schule. Zu Fuß wohlgemerkt. Das entlastet die Eltern, es muss nicht jeder mitgehen, die Verkehrssituation an den Schulen wird entzerrt, weil nicht mehr so viele Autos dort vorfahren, die Kinder gehen zu Fuß, lernen den Schulweg und gleichzeitig die Ablösung von den Eltern, weil es eben fremde Eltern sind, die sie begleiten. Und alle Eltern können sicher sein, dass ihre Kinder gut ankommen. Gemalt und gestaltet werden diese Schilder von den Kindern selbst. Gibts hier bei uns in Viersen auch.

  3. tina sagt:

    Ah! :-)

    Wieder was gelernt. Ich bin doch selten zu Schulbeginn auf der Straße, deshalb hab ich das noch nie in Aktion gesehen. ;-)

    Die Idee ist nicht schlecht. Aber bringt man sein Kind da hin und es wartet dann da auf den Bus? Ist wohl ein Konzept für Pünktliche.

    Ich kann mich nicht erinnern, jemals gebracht worden zu sein, nur einmal übungsweise, glaub ich. Aber damit war ich mir schon mit 5 sehr bewusst, wo ich wie worauf aufpassen musste, hatte auch was. Die Schilder und die Schule stehen hier eng beieinander, in der 30er-Zone. Aber besser überbehütet als vernachlässigt …

    Und Gelb auf Gelb ist mir auch aufgefallen – keine Gestaltungsexperten am Werk … ;-)

  4. Biggi sagt:

    Diese Haltestellen liegen einfach auf dem ganzen Schulweg. D.h. die Kinder gehen einfach zu Hause los Richtung Schule bis zum nächsten Schild. Dort warten sie dann auf den “Bus” ja. :-) Pünktlichkeit zu lernen kann ja auch nicht schaden. :-)
    Und was das Bringen angeht, ich wurde früher auch nicht gebracht, aber das ist bitteschön 40 Jahre her. Times are changing und heute sehen Welt und Straßen doch um einiges anders aus. das hat mit Überbehütung wenig zu tun.
    und Gestaltungsexperten sind Vorschulkinder oftmals mehr als ausgebildete Designer. Ist doch cool, wenn ihr Schild und ihr Neger im Tunnel ;-)) soviel Kommunikation auslöst. :-)

  5. tina sagt:

    Ich wollte das Konzept nicht mies machen, ich hab nur laut gedacht.

    In meinem Fall sehen Straßen und Welt eigentlich heute nicht viel anders aus, aber meine Eltern hätte ein Walking Bus sicher gefreut.

    Die Schilder hier sehen nicht so ganz nach echten Kinderillus aus, aber verzeihlich ist der weiße Adler auf weißem Grund sichern.

  6. Biggi sagt:

    ich hab auch nix so verstanden, das es nach Miesmachen ausgesehen hätte. :-)
    Und in Castrop war schon vor 25 Jahren soviel Verkehr wie heute? Na ja, ist ja auch eine Weltstadt. Im Vergleich mit meinem Kaff. ;-)))

  7. Biggi sagt:

    Sag mal, was anderes – was ist denn das für ein neckisches Fototool in deiner Sidebar?

  8. tina sagt:

    Ich Mimöschen wieder. ;-)

    Also ich glaube, an einer der wenigen Hauptstraßen hier hat sich wirklich wenig getan, verkehrstechnisch. An der hab ich gewohnt, deren Bürgersteig war mein Schulweg.
    Und trotzdem Kaff. :-)

    Und das Fototool, das ist ein Nebenprodukt meiner zahlreichen Fotoeinbindungsmöglichkeitsversuche. :-)
    Ist ein WordPress Sidebar Widget, das zum Plugin NextGEN Gallery gehört.

    Ich hab seinerzeit mal probiert, Grußkarten einzubinden oder das zumindest theoretisch zu ermöglichen – mit WPgreet:
    http://www.tuxlog.de/wordpress/2008/wp-greet/all-comments/

    Dazu brauchte ich laut Anleitung dann NextGEN Gallery:
    http://wordpress.org/extend/plugins/nextgen-gallery/

  9. Michi sagt:

    Also so etwas haben wir hier nicht. Bin schon froh, dass da niemand stalkt statt walkt.

  10. tina sagt:

    Hallo der Wolf, da muss ich mal als Nichtgermanistin aber Nebenfachanglistin einschreiten, das Gerundium (ist es doch?) lässt ja dann doch auf einen anderen etymologischen Ursprung schließen. Den Namen haben sich wohl nicht die Kids ausgedacht und wahrscheinlich meinte man, den Kids einen Laufbus als tolle Idee verkaufen zu wollen, wäre ungleich schwieriger …

    Aber ich fände es eine prima Idee, wenn man beim Warten auf den Laufbus vielleicht noch das ein oder andere Tuch walken würde. Aber das wäre ja Kinderarbeit.

  11. Wolf sagt:

    Och schade. Kinder, die auf dem Schulweg murkeln und wulchern, neigen bestimmt auf dem Schulhof weniger zu Gewalt. Und am Entstehen sozialer Brennpunkte ist dann wieder das Gerundium schuld. Menno.

  12. tina sagt:

    :-)

    Ich fände Murkeln, Wulchern und Walken auch als Pausenbetätigung sehr sinnvoll. Vielleicht wäre es attraktiv, wenn man dabei um Geld oder Nintendomaschinchen wetteifern könnte, die man von schmächtigen und unbeliebten Underdogs erpresst hat.

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