Jedenfalls berichtete mein Schwesterherz vom gestrigen Auftritt der Ärzte, sie hätten auf “time for change” hin fortwährend ihre Instrumente getauscht.
Und “change, ick hör dir trapsen” find ich auch prima.
Ich bin wirklich gespannt, wie viel und vor allem welche Substanz hinter dem ganzen Change-Geblabber von Herrn Obama so steckt. Jetzt hat er ja immerhin “Tacheles” geredet und viele tolle Ideen präsentiert (ich würde übrigens als Präsidentin auch alles toller, bunter, sicherer und billiger machen – hab ich das schon erwähnt?), in Sachen Gegenfinanzierung klingen mir weniger Bürokratie und sonstige Straffungen eher dünn.
Aber schauen wir mal, eingearbeitet hab ich mich in das Thema nicht wirklich – vielleicht hab ich damit genauso viel Inhalt mitbekommen wie ein Durchschnittsamerikaner? ;-)
Ich bleibe jedenfalls skeptisch. Und ich sag jetzt nicht “mark my words” …
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Ich war zwischen Barack Obama und Hillary Clinton so hin- und hergerissen. Und jetzt hoffe, ich natuerlich, dass Obama gewinnt.
Ich denke, dass sich ein guter Praesident mit guten Leuten umgeben muss und selbst in der Lage sein muss, die Menschen auf etwas einzuschwoeren und zu inspirieren. Und das traue ich ihm absolut zu.
Und wer kennt schon das ganze Programm eines Kandidaten? Sei es fuer die US-Praesidentschaft oder das Bundeskanzleramt oder was auch immer. Also ich nicht.
Naja, Barack ist vielleicht auf den ersten Blick die bessere Wahl, aber wie will er die Veränderungen hinkriegen? Und schaut mal genau in seine Versprechungen, da stecken schon ein paar Knackpunkte drin.
Ich war für Hillary, denn die hätte zumindest gewusst, was sie getan hätte und wäre es angegangen. Niemals wieder ging es dem Volk so gut wie unter Clinton – und das ist viel Hillary zu verdanken.
I hear ya, Wortfeilchen! Wirklich.
Aber nach 8 Jahren W. ist das Motto der meisten hier eben “Hauptsache anders” gewesen. Und auf dieses Beduerfnis ist Obama direkt drauf eingegangen.
Ich haette mich ja auch ueber Hillary gefreut… Ach ich weiss einfach nicht. Mir ist Obama mittlerweile ein bisschen zu sehr Rampensau. Das ist ne gute Qualitaet in einem Entertainer. Aber in einem Praesidenten?
Rampensau trifft genau mein Problem mit ihm – ich zweifel daran, ob da was drin steckt ;-)
Vielleicht sollten wir mal nach Tinas Wahlprogramm fragen? :-)
Mir ist eigentlich wurscht wer gewinnt. Hauptsache nicht wieder ein Republikaner. Mann, war das diplomatisch.
P.S.: ich fürchte nur, McCain wird es schaffen. Wehe.
Also in Deutschland könnte ich das nicht so ohne weiteres, “Veränderung”, “Wandel”, “Wechsel” – deutsche Wörter sind da einfach nicht catchy genug.
Der need for change liegt wohl sonnenklar auf der Hand, Krieg und Krise gab’s ja nur genug. Das hat Monsieur Barack zur Genüge kommuniziert – aber leider auch immer wieder nur das. So kam’s jedenfalls in der Berichterstattung rüber.
Nee, ich kenne die Programme natürlich auch nicht in der Tiefe, aber ich finde, so ein bisschen dürfen so Programme im Wahlkampf schon auch mitspielen …
Der hat Charisma, aber Hillary sah mir irgendwie nach mehr Substanz und Goodwill aus. Der Obama hat ein bisschen was Selbstherrliches an sich … Wir werden sehen und ich hoffe das Beste.
Schon merkwürdig, wie hier in den Medien McCain so gar nicht stattfand. Ich hoffe mal nicht, dass er es schafft. Glaub ich aber auch nicht, nee.