bei uns ist text nicht so wichtig?

das sagt jedenfalls die etwas provokative überschrift eines artikels in der faz. die amerikanischen drehbuchautoren haben es uns gezeigt, doch mangels organisiertsein in gewerkschaften streiken “wir” – da beziehe ich uns texter mal mit ein – nicht. dabei gibt es durchaus missstände, in denen sich auch nicht-drehbuch-schreiber wiedererkennen:

Die einen wollen Aufträge, die anderen Quote. Autoren, die versuchen, sich in diesem Prozess mit eigenen Ideen durchzusetzen, haben es schwer. „Oft werden acht Drehbuchfassungen geschrieben, von denen die Mehrzahl den Ängsten in den Sendern geschuldet ist: Kann man das so machen? Akzeptieren das die Zuschauer? Ist das zu kompliziert? Das Vertrauen in die Autoren fehlt“, sagt Betz.

aufmerksamkeit für den wert unserer arbeit zu gewinnen, das ist unser aller ziel. und wir arbeiten dran. :-)
sowohl einzeln als auch organisiert, zum beispiel im texttreff.

allerdings eher nicht mit einem streik, 80 autoren (schon inklusive solidarischer regisseure), die am brandenburger tor solidarität mit den amerikanischen drehbuchschreibern demonstrierten, waren laut faz-artikel “nicht weiter aufgefallen”.

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