7 neue todsünden.

Die katholische Kirche 2.0 ist auf dem Weg. Man könnte jetzt meinen, der Weg in die Zukunft führe zu liberaleren Einstellungen … – aber erstmal gibt’s zu den altbackenen 7 Todsünden noch 7 frische dazu, weiß auch die BZ:

Folgen der Globalisierung
1. Handel und Konsum von Drogen
2. Missbrauch von Kindern und Jugendlichen
3. Umweltverschmutzung
4. Abtreibung, weil sie „Würde und Rechte der Frauen verletzt“
5. Genmanipulationen
6. Profitgier, die andere Menschen in die Armut treibt
7. Exzessiver Reichtum.

Eigentlich ein begrüßenswerter Vorstoß, ist ja alles ziemlich böse. Aber ob es tiefgreifenden Einfluss auf das Weltgeschehen haben wird?

Was machen die exzessiv Reichen denn jetzt auf die Schnelle, um dem Fegefeuer zu entgehen? Und warum verletzt Abtreibung die Rechte der Frauen? Hm. Da bleiben schon noch Fragen offen.

28 Gedanken zu „7 neue todsünden.

  1. Susi

    Unsinn. Das nennt sich heute Beichtgespräch und da sitzt man sich gegenüber. Soweit ich weiß. ;-))

    Warum sollte ich auch beichten? Wenn ich mir die Liste oben angegucke bin ich sündenfrei. Gut, ich fahre Auto.

  2. Tina

    Ok, dann übe ich mich an einer anderen Spitzfindigkeit: Wenn die einen Todsünden heißen, kann man sich ja fein ausdenken, was einem blüht. Was blüht bei Missachtung der Gebote?

  3. tina Artikelautor

    Gegenüber fänd ich aber unangenehm.

    Was macht man denn als nichtunsündige Protestantin? Kann man nicht auch woanders bereuen als gegenüber oder hinter Gittern? Mehr so innen drin? Oder gilt das nicht?

  4. tina Artikelautor

    Hm, ist ne Überlegung wert. Dann gäb’s auch für mich mal klare Ansagen, goldene Kirchen und Duftzeug in der Kirche. Aber gelten die Todsünden überhaupt auch für uns ewig Protestierende?

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