ich geb’s zu, bisher kannte ich eher das blue train manifesto (was war das noch gleich? aber ich glaube, ich erkenne eins, wenn ich eins sehe, immerhin) und in der form war mir das cluetrain manifest gänzlich neu. ebenso in seiner originalfassung. aber das, was es so sagt und fordert, propagiere ich auch, zum beispiel auf meiner homepage.
unter anderem geht es um die kommunikation von mensch zu mensch – das hat weitere konsequenzen für gute werbetexte, als man spontan meinen könnte.
Diese Märkte sind Gespräche. Ihre Mitglieder kommunizieren in einer Sprache, die natürlich, offen, ehrlich, direkt, witzig und häufig schockierend ist. Ob Erklärung, Beschwerde, Spaß oder Ernst, die Stimme des Menschen ist unverkennbar echt. Sie kann nicht gefälscht werden.
Im Gegensatz dazu wissen die meisten Firmen nur mit einer gekünstelten, humorlosen und monotonen Stimme von ihren Marketing-Broschüren und “Ihr Anruf ist uns wichtig” Sprüchen zu erzählen. Der selbe alte Klang, die selben alten Lügen. Kein Wunder, dass die vernetzten Märkte keinen Respekt vor Firmen haben, die unfähig oder unwillig sind so zu sprechen wie sie.
da kann man noch konsequenter sein, als ich es derzeit bin, aber ich bin auf einem guten weg, glaub ich.



Das hast du, finde ich, bei Albert ganz toll umgesetzt. Vermutlich der Grund, warum er meinte, so Texte hätte er auf einer StB-Seite noch gar nicht gelesen. ;-)))))))))
:-)) Ich hab das tatsächlich versucht – also ich versuche das mehr oder weniger eigentlich immer -, aber ich hätte nicht gedacht, dass man es merkt.
Und ob er “ganz andere” Texte will, ist ja gar nicht gesagt, gell? ;-))) Aber so ganz anders sind die nicht, find ich. Hab schließlich auch zwei, drei Gedanken an die Suchmaschinen verschwendet.
Und du setzt das ja auch immer um, da hatte ich ein gutes Vorbild. :-)
Doch, merkt man. Definitiv. Muss aber erstmal wirken, also: bei Albert. ;-)))
Naja. Übertreib nicht. ;-)
Wir kriegen da auch ruckzuck noch ein bisschen zielführende Effizienz eingebaut. :-))
übertreib selber nicht. ;-P