hü und hott. oder: vom konzern(leid/t)wesen.

es gibt projekte, die sind schwierig.

und es gibt welche, die laufen gegen unmöglich.

job ist: ein anzeigentext. zu einem produkt. aber auch zur lösungskompetenz des unternehmens ganz allgemein.

ok, machbar. der text sollte seriös sein.

war er.

und auch vor wochen schon freigegeben.

dann wollten einige konzernleute es doch lockerer, frecher und spritziger. oh, gern! also kommando zurück, alles neu. neues bild, neuer text. es gibt originelleres, aber immerhin war es ein eyecatcher.

womit die herren bitte-locker nicht gerechnet haben, war die internationale brandaufpasserin. die sagt nämlich jetzt in der 4. (oder 5. ?) runde, dass das alles so doch nicht geht.

bitte in der produktanzeige nicht so viel produkt. alles nicht so colloquial. aber bitte mit “hochwertige lösungen” drin. ach, das ist es also, was das unternehmen unterscheidet …! “bitte langweiliger” ist eine selten gehöre bitte, aber sie soll erfüllt werden. kunde ist ja schließlich könig.

natürlich ist der neuerlich anserösierte text nu auch noch nich richtig. ich bin gespannt. und freu mich tierisch auf eine freigabe.

dabei denk ich mir einmal mehr, dass man ohne briefing nicht anfangen sollte zu arbeiten.

16 Gedanken zu „hü und hott. oder: vom konzern(leid/t)wesen.

  1. Michi

    Ach was. Ohne Anwalt solltest du nicht anfangen zu arbeiten. Warum sollte es dir besser gehen als den Baufirmen…

  2. tina Artikelautor

    :-) tu ich ja auch nicht.

    baufirmen haben am rande auch was mit dem fall zu tun … es geht grad lustig weiter. das briefing kommt hier einfach mal nach der arbeit. erfrischend anders. ;-)

    ich geb nicht auf.

  3. Michi

    Für´s Eis ist Britta zuständig.

    Und vom Schmerzensgeld hätte ich gern einen Teil für einen neuen Rasenmäher. Grmpf.

  4. tina Artikelautor

    “E”s meinte ich, nix Eis. :-)

    Und Perlen für Susi. Für mich ein Diadem.
    Und für Michi nehmen wir dann noch den Aufsitzrasenmäher. (Klingt ein bisschen nach Glücksrad oder so, sagen die da nicht immer: “Und für meine Omma nehm ich noch die Küchenmaschine”?)

  5. tina Artikelautor

    Wenn die Gs durch sind, könnten wir uns erstzweise Es kaufen, dachte ich, die hält Sesamstraßen-Ernie doch immer unter seinem Mäntelchen bereit, um sie zu verkaufen.

    Und Britta “kennst” du doch. ;-)

  6. Pingback: text deluxe » Blog Archive » grenzenlos frei - freelance freedom #6.

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