schwer hörig.

Es fing damit an, dass Berlinessa bemerkte, wie ähnlich sich “I love you” und “Fuck you” sehen, wenn man mit Kopfhörern versucht, diese Wünsche und Bekundungen von den Lippen abzulesen. Es ging damit weiter, dass Herr NotQuiteLikeBeethoven, erklärte, was es mit den ebenfalls (when “mouthed”) ähnlich aussehenden Säften “olive juice” und “elephant juice” auf sich hat.

Das war schon ziemlich spannend, wurde aber noch übertroffen von einem faszinierenden Test, den er ebenfalls ebenda gepostet hat. Lippenlesen für Anfänger, quasi. Wenn man nicht drauf angewiesen ist, fast ein Spaß – auf jeden Fall aber eine eindrucksvolle Erfahrung, wenn man sich mal vorstellen will, wie schwierig Lippenlesen ist. Erst recht ohne Kontext und Wiederholungstaste.

Also ich hab 14 Minuten gebraucht und vor allem ganz lange für das zweite Beispiel …

  • Share/Bookmark

chronisch unpünktlich, monochrom ist doof und ab in eine polychrone kultur.

Ich bin über die Pünktlichkeit gestolpert. Was ich da zu sehen bekam, kann ich nicht für mich behalten, sind die Konsequenzen doch zu weitreichend.

Erstmal muss ich wohl in die Romandie, um niemanden durch einen Kulturschock zu gefährden:

So gilt es beispielsweise in der Deutschschweiz als höflich, ungefähr fünf Minuten vor dem verabredeten Zeitpunkt einzutreffen — in der Romandie jedoch ungefähr fünf Minuten nach dem verabredeten Zeitpunkt.

Ein verschiedener Umgang mit der Zeit kann also zu großen Kommunikationsproblemen oder gar Konflikten führen (siehe auch Kulturschock).

Dann scheint auch “Bauer sucht Frau” eine echte Alternative darzustellen:

Im Alltagsleben von auf die Landwirtschaft ausgerichteten Gesellschaften hat sekundengenaue Pünktlichkeit in der Regel keine Bedeutung. [...] In einer solchen Umgebung haben Uhren nur eine geringe Bedeutung und dienen höchstens der groben Orientierung.

Aber weil man sich auf dem Bauernhof ja immer so früh aus der Horizontalen quälen muss, ist das wohl auch nix. Bliebe die Suche nach einer eher vertikalen Kultur …

Gesellschaften mit einer horizontalen Zeitauffassung teilen ihre Zeit ein und haben Tendenz, jede Minute ihres Handelns zu planen und legen deswegen großen Wert auf Pünktlichkeit. Menschen in Gesellschaften mit einer vertikalen Zeitauffassung hingegen, verhalten sich diesbezüglich flexibler. Der Anthropologe Edward T. Hall (siehe Lit.) spricht von monochronen bzw. polychronen Kulturen.

Ein polychrones Zeitverständnis würde ich für eine Umsiedelung jedenfalls schon mitbringen. Achtung, der nächste Satz ist wirklich wunderschön. Eigentlich sogar beide.

Die Menschen in Gesellschaften mit polychronem Zeitverständnis haben Zeit. In zwischenmenschlichen Beziehungen und Kommunikationen ist der korrekte Abschluss der Interaktion wichtiger als die Einhaltung eines wie auch immer gearteten Zeitplans. Read more »

  • Share/Bookmark

wo ich bin, is raucherecke.

Frau Mense-Moritz hat nicht nur beim Geierabend nicht nur Bandscheibe.

  • Share/Bookmark

let’s enhance it.

via Clients from Hell

  • Share/Bookmark

glückwunsch an phoenix!

Gerade noch in Dortmund auf der Showbühne und jetzt bei den Grammy Awards ausgezeichnet:

Das finde ich durchaus beeindruckend!

Beim nächsten Mal sollten sie sich aber vielleicht auch bei den Fans bedanken und … das Kaugummi rausnehmen. ;-)

  • Share/Bookmark

das ruhrgebiet im schnee.

Ja, liebe Julia, schneebedeckt ist sogar das Ruhrgebiet ansehnlich. ;-)

winter im ruhrgebiet

  • Share/Bookmark

betterman.

Und No Woman, No Cry.

Letztens in Arnheim …

  • Share/Bookmark

saufen für die kinder.

Gestern im Edeka in Oer-Erkenschwick. Ein riesiges Mekka auch für Feinkost-Freunde – kaum etwas, das man da nicht bekäme. Überhaupt scheinen sich die roßen neuen Edekas im Vest zu wahren Konsumtempeln zu mausern, Castrop-Rauxel, Oer-Erkenschwick und Datteln wurden von mir schon heimgesucht.

Im Markt finden sich allerdings auch Absonderlichkeiten. Joghurt mit Mais zum Beispiel, da darf ich gar nicht dran denken, da wird mir gleich ganz anders. Aber auch diese fragwürdige Aktion “Saufen für die Jugend” – oder wie darf man das hier deuten? “Vom Erlös jeder verkauften Flasche wird 1 Euro gespendet!”

Saufen-fuer-die-Kinder

  • Share/Bookmark